Sieger des Mathematik-Wettbewerb der achten Klassen an Battenberger Gesamtschule geehrt Zum Abschluss des ersten Halbjahres wurden an der Gesamtschule die Sieger des Mathematikwettbewerbs der Jahrgangsstufe 8 gekürt. Die Fachschaftsvorsitzende Ange-lika Gaida und der stellvertretende Schulleiter Reinhold Gaß überreichten die Urkunden, auch die Mathelehrer Armin Kreutz, Andreas Roßberg und Schüler des gesamten Jahrgangs gratulierten. Die Mathe-Schulsieger wurden in den jeweiligen Schulzweigen ermittelt. Insgesamt gab es acht Sieger, von denen drei auf den Gymnasialzweig, vier auf den Realschulzweig und einer auf den Hauptschulzweig entfielen. Insgesamt konnten 48 Punkte erreicht werden. Daniel Ritter aus der H8 erreichte sehr gute 46 Punkte. Im Realschulzweig lagen die Besten dicht beieinander: Jennifer Kraus (42,5 Punkte), Philipp Arnold (43 Punkte) und Johannes Stell (43,5 Punkte) belegten den vierten bis zweiten Platz, auf den ersten Platz gelangte Simon Freiling mit 46 Punkten.Im Gymnasialzweig teilten sich Ronja Rose Weegels und Max Heide mit 40,5 Zählern den zweiten Platz. Jan Luca Müller lag mit 42 Punkten auf dem ersten Platz. Reinhold Gaß würdigte das Engagement der Schüler. Es sei immer gut, positiv aufzufallen. An einer Schule könne man sich auf vielfältige Weise Anerkennung erwerben. Soziales Engagement, sportliche oder künstlerische Bestleistungen und herausragende fachliche Leistungen seien geeignete Betätigungsfelder.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 07. Februar 2012 um 19:56 Uhr
Im Sommer wird Gisela Nagel-Rotarius vorerst zum letzten Mal ihre Schultasche packen. Dann nämlich geht die Lehrerin, die an der Gesamtschule Battenberg die Fächer Deutsch, Englisch und Kunst unterrichtet,in den Ruhestand. „Ich werde die Kinder und die Kollegen vermissen. Aber der Beruf hat sich verändert. Man ist mehr Sozialarbeiter als Lehrer", erklärt sie ihre gemischten Gefühle. Langeweile wird die 61-Jährige sicher nicht haben. „Ich freue mich darauf, auch mal vormittags im Garten zu arbeiten", erklärt sie. Außerdem wird sie sich vermehrt der Arbeit als Ortsvorsteherin von Cölbe widmen. Ihre Heimat, die liebt und schätzt die 61-Jährige. „Je mehr man reist, desto mehr lernt man zu schätzten, wie schön es hier ist", erklärt sie. Und reisen, das tut Gisela Nagel-Rotarius zeit ihres Lebens. Luxus braucht sie dafür nicht. Ihr reicht ein kleiner Wohnwagen. Bald, so freut sie sich schon, wird sie gemeinsam mit ihrem Mann auch außerhalb der Ferienzeit zu kleinen Reisen quer durch Deutschland und Europa aufbrechen können. „Dann wird der Weg Teil des Urlaubs!"
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 14:30 Uhr
Obere Eder holt sich den Titel Hallenfußball: B-Junioren gewinnen die Endrunde in Gemünden souverän GEMÜNDEN. Jubel bei den BJunioren der JSG Obere Eder: Bei der Endrunde der Sparkassen- Hallenkreismeisterschaft in Gemünden setzten sich die Kicker auf den ersten Platz. Rang zwei sicherte sich die JSG Burgwald, gefolgt vom FC Ederbergland. Dabei verlief die Finalrunde spannend bis zum Ende. Sechs Teams traten in Gemünden gegeneinander an - gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“. Bis zum vorletzten Spiel war noch völlig offen, wer am Ende der Sieger sein wird. Die JSG Oberer Eder (bis dato zehn Punkte), der FC Ederbergland (sieben Punkte) und die JSG Burgwald (sieben Punkte) waren die möglichen Titelanwärter – Obere Eder und Ederbergland trafen direkt aufeinander.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 14:21 Uhr
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Schulleiter setzen vor allem auf neue Nachmittagsangebote für Schüler WALDECK-FRANKENBERG. Seit dem Schuljahr 2008/2009 ist es Gesamtschulen in Hessen möglich, vom G8-Abitur zurückzukehren zum G9-Abitur. Insgesamt 57 Gesamtschulen mit Gymnasialzweig machten von dieser Möglichkeit Gebrauch, wie das Hessische Kultusministerium nun mitteilte. Eine dieser Schulen war 2008 die Gesamtschule Battenberg. „Wir haben eine Befragung bei den Eltern und im Kollegium durchgeführt. Dabei gab es eine überwältigende Mehrheit, die sich für G9 aussprach", erklärt der kommissarische Schulleiter Reinhold Gaß. Die Schülerzahlen der Schule belegen, dass dieser Schritt sich gelohnt hat. Die Zahl der Anmeldungen im Jahrgang Fünf stieg nach der Entscheidung um 18 Schüler. Schulleiter Gaß glaubt aber, dass die steigenden Schülerzahlen der vergangenen Schuljahre nur zum Teil mit der erfolgten Umstellung zu erklären sind. Vielmehr sei das breite und attraktive Angebot an seiner Schule ein wesentlicher Grund. Attraktive Angebote „Wir bieten Schwerpunkte in Medienerziehung und Musik sowie ein offenes Ganztagsangebot an", sagt Gaß. Ein Drittel der Schüler würde das Ganztagsangebot nutzen und 70 bis 80 Schüler hätten sich für das Musikangebot entschieden. Das seien Ergebnisse eines vernünftigen Schulkonzeptes. Ganz anders sieht die Entwicklung bei der Edertalschule in Frankenberg aus. Allein im Schuljahr 2011/2012 hat man im Vergleich zum vorigen Schuljahr 32 Schüler weniger zu verzeichnen. „Unser erster G8-Jahrgang wurde hysterisch von den Eltern begleitet. Aber Ängste sind unbegründet. Wir haben G8 an unserer Schule zum Laufen gebracht", erklärt Schulleiter Winfried Deichsel. Das Nachmittagsangebot sowie die Hausaufgabenbetreuung hätten ein attraktives Schulangebot geschaffen. Offene Diskussion An der Alten Landesschule in Korbach gibt es ebenfalls keine Möglichkeit, dem Turbo- Abitur mit G8 zu entkommen. „Wenn wir die Wahl zwischen G8 oder G9 hätten, dann würde ich dies offen diskutieren", sagt Schulleiter Robert Gassner. Als Pädagoge sehe er das Problem, dass durch die Verkürzung der Schulzeit nicht automatisch auch die Entwicklung der Persönlichkeit beschleunigt werde. „Wir haben einen Umfragebogen für Eltern, deren Kinder unsere Schule in Richtung Realschule verlassen. Bei der Hälfte steht der Wunsch, G8 abzuschaffen", sagt Gassner. G8 würde als ein wesentlicher Grund empfunden, warum Schüler am Gymnasium nicht zurechtkommen. (flq)
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 17:16 Uhr
V O N F L O R I A N Q U A N Z WALDECK-FRANKENBERG. Hessenweit entscheiden sich immer weniger Schüler für das Turbo-Abitur G8. Auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist dieser Trend erkennbar. Das belegen Schülerzahlen einzelner Schulen. Hatte die Edertalschule in Frankenberg im Schuljahr 2007/2008 zu Beginn von G8 noch 185 Schüler in der Jahrgangsstufe Fünf, sind es im Schuljahr 2011/2012 nur noch 95 Schüler. Vergleicht man die Schuljahre an der Gesamtschule Battenberg, die G9 anbietet, zeigt sich ein Anstieg von 47 auf 90 Schüler im Gymnasialbereich. „Gerade bei der Edertalschule zeigt sich ein starker Rückgang. Die Schule muss reagieren und überlegen, wie sie attraktiver werden kann", sagt der Leitende Schulamtsdirektor Rainer Walenzik vom Schulamt. Allein der Demographische Wandel erkläre solche Zahlen nicht. Für Schulleiter Winfried Deichsel von der Edertalschule bleibt jedoch G8 das „Modell der Zukunft". Er verweist darauf, dass die Schule als Gymnasium gemäß Hessischem Schulgesetz sowieso nicht zurück zu G9 könne. „Wir haben parallel Förderkurse aufgebaut. Eine zusätzliche Stelle für Förderangebote wurde geschaffen. Das alles wird oft vergessen", erklärt Deichsel. Die Befürchtungen mancher Eltern in Bezug auf das verkürzte Abitur seien unbegründet. Von der generellen Situation profitiert die Gesamtschule Battenberg. „In einigen Fällen hat es bei der Entscheidung für unsere Schule sicher eine Rolle gespielt, dass am Gymnasium in Frankenberg kein G9 angeboten wird", sagt der kommissarische Schulleiter Reinhold Gaß. Die Uplandschule in Willingen könnte als Gesamtschule von G8 zurück zu G9 wechseln. „Ich habe darüber bereits nachgedacht", sagt Schulleiter Norbert Volkwein. Er wolle aber nicht ohne das Kollegium und die Eltern entscheiden. „Es wird auf der nächsten Konferenz Thema sein." Hntergrund: Das G8-Abitur in Hessen Vom Schuljahr 2004/2005 bis zum Schuljahr 2006/ 2007 wurde in hessischen Gymnasien das G8-Abitur verbindlich eingeführt, ebenso in Gesamtschulen mit eigenem Gymnasialzweig, den so genannten kooperativen Gesamtschulen. Schüler sollten von nun an in zwölf statt 13 Jahren zum Abitur geführt werden, also acht statt neun Jahre auf der weiterführenden Schule lernen. Seit August 2008 ist es den kooperativen Gesamtschulen wieder freigestellt, ob sie in Gymnasialzweigen zum G9- System zurückkehren wollen. 57 Schulen in Hessen entschieden sich dafür. In den integrativen Gesamtschulen gab es das verkürzte Abitur bisher gar nicht. (flq/irh)
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 17:16 Uhr
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