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Home Pressespiegel1 Presseartikel 07/08 Schreck am Morgen - Battenberger Schüler zum Glück unverletzt (HNA, 01.11.2007)

Schreck am Morgen - Battenberger Schüler zum Glück unverletzt (HNA, 01.11.2007)

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Allendorf-Eder/Frankenberg. Gleich zwei Unfälle mit Schülern haben sich gestern Morgen im Frankenberger Land ereignet. Bei Allendorf-Eder wurden ein 20- und ein 38-Jähriger schwer verletzt. Bei Frankenberg erlitten vier Schülerinnen und ein 35-Jähriger meist leichte Verletzungen.
Auf der Bundesstraße 253 zwischen Rennertehausen und Battenfeld fuhr ein mit 28 Jungen und Mädchen der Gesamtschule Battenberg besetzter Bus in eine Unfallstelle. Die Kinder kamen weitgehend mit dem Schrecken davon. Zwei Mädchen erlitten einen Schock.
Nach Angaben der Frankenberger Polizei geschah dieser Unfall gegen 6.55 Uhr auf der im Berufsverkehr viel befahrenen Bundesstraße unweit der Abzweigung nach Battenfeld. Zu dieser Zeit befuhr auch ein 20-Jähriger aus Röddenau die Bundesstraße mit seinem roten Renault Megane in Richtung Battenberg. Als er verkehrsbedingt abbremsen musste – so die Polizei –, geriet sein Wagen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden 5er-BMW zusammen. Der 38 Jahre alte BMW-Fahrer aus Münchhausen hatte zwar versucht auszuweichen, aber ohne Erfolg. Die beiden Autos prallten seitlich zusammen.
Durch den Aufprall kam der schwere BMW von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Dabei erlitt der allein im Auto sitzende Mann aus Münchhausen schwere Verletzungen. Er wurde in das Frankenberger Kreiskrankenhaus eingeliefert. Der rote Renault drehte sich indes auf der Bundesstraße und kam mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Dieses Hindernis bemerkte ein 71 Jahre alter Busfahrer zu spät: Sein mit 28 Schulkindern der Battenberger Gesamtschule besetzter Bus streifte den Renault – und dadurch landete auch der Megane im Straßengraben.
Bei dem Unfall wurde der Röddenauer im Wagen eingeklemmt. Rettungskräfte befreiten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen aus dem Autowrack. Er wurde zunächst ins Frankenberger Krankenhaus gebracht und dann mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik nach Marburg verlegt. Grund: Das Krankenhaus darf derzeit keine bei Arbeits- oder Arbeitswegeunfällen Schwerverletzte behandeln. Das ist laut Dr. Wagner von der Chirurgie möglich, wenn der neue Hubschrauberlandeplatz am Krankenhaus offiziell von der Berufsgenossenschaft abgenommen ist. Das soll noch diesen Monat geschehen. (zgm)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 02. November 2007 um 15:23 Uhr  

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