Drei Notfallseelsorger und zwei Lehrer kümmerten sich nach Unfall um Jugendliche
Von Thomas Hoffmeister
Allendorf/Battenberg. Was geht in den Köpfen von Zehn- bis 16-jährigen Schülern vor, die hautnah einen schweren Verkehrsunfall und die Unfallrettung von Schwerstverletzten miterleben?
Ein verunglückter Schulbus mit 28 Jugendlichen stellt Psychologen und Notfallseelsorger vor besondere Herausforderungen. „Wir hatten trotz der Schwere des Unfalles noch glückliche Umstände“, sagte der pädagogische Leiter der Battenberger Gesamtschule, Heinz-Günther Schneider, auf Anfrage der HNA. Damit meinte Schneider, dass schon kurz nach dem schweren Unfall am Donnerstag gegen 6.55 Uhr bei Allendorf gleich drei Notfallseelsorger und zwei Lehrer vor Ort waren, um sich fachkundig um die Schülerinnen und Schüler zu kümmern. Ansprechpartner waren neben der leitenden Notfallseelsorgerin Sabine Färber-Awischus auch deren Ehemann, Pfarrer Jörg Awischus, sowie Pfarrer Frank Kopania, der stellvertretende Schulleiter Reinhold Gaß und der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Jochen Jüngst.
Allendorf/Battenberg. Was geht in den Köpfen von Zehn- bis 16-jährigen Schülern vor, die hautnah einen schweren Verkehrsunfall und die Unfallrettung von Schwerstverletzten miterleben?
Ein verunglückter Schulbus mit 28 Jugendlichen stellt Psychologen und Notfallseelsorger vor besondere Herausforderungen. „Wir hatten trotz der Schwere des Unfalles noch glückliche Umstände“, sagte der pädagogische Leiter der Battenberger Gesamtschule, Heinz-Günther Schneider, auf Anfrage der HNA. Damit meinte Schneider, dass schon kurz nach dem schweren Unfall am Donnerstag gegen 6.55 Uhr bei Allendorf gleich drei Notfallseelsorger und zwei Lehrer vor Ort waren, um sich fachkundig um die Schülerinnen und Schüler zu kümmern. Ansprechpartner waren neben der leitenden Notfallseelsorgerin Sabine Färber-Awischus auch deren Ehemann, Pfarrer Jörg Awischus, sowie Pfarrer Frank Kopania, der stellvertretende Schulleiter Reinhold Gaß und der Sicherheitsbeauftragte der Schule, Jochen Jüngst.
Fast die Hälfte der betroffenen Schüler sei direkt an der Unfallstelle von den Eltern abgeholt worden, berichtete Schneider. „Die anderen 15 Schülern wurden mit einem Ersatzbus in die Schule gefahren.“ Dort habe man über das Unfallereignis und mögliche Folgen gesprochen.Man habe den Schülern freigestellt, weiter am Unterricht teilzunehmen oder sich von den Eltern abholen zu lassen, berichtete Schneider. Ebenso habe man es in das Ermessen der Betroffenen und ihrer Eltern gestellt, ob sie schon am gestrigen Freitag wieder die Schule besuchen. „Die meisten haben aber ganz normal am Unterricht teilgenommen“, sagte der pädagogische Leiter. „Ich kann ausschließen, dass die jungen Menschen traumatisiert sind.“
Telefondrähte glühten
Im Sekretariat der Gesamtschule Battenberg glühten am Donnerstagmorgen die Telefondrähte. Innerhalb von einer Stunde verbuchte das Sekretariat etwa 500 Anrufe - überwiegend von besorgten Eltern. Über den Zustand der beiden schwerverletzten Auto-fahrer aus Röddenau und Münchhausen gab es gestern auf Anfrage bei der Polizei „keine neuen Erkenntnisse“.
Telefondrähte glühten
Im Sekretariat der Gesamtschule Battenberg glühten am Donnerstagmorgen die Telefondrähte. Innerhalb von einer Stunde verbuchte das Sekretariat etwa 500 Anrufe - überwiegend von besorgten Eltern. Über den Zustand der beiden schwerverletzten Auto-fahrer aus Röddenau und Münchhausen gab es gestern auf Anfrage bei der Polizei „keine neuen Erkenntnisse“.
| < Zurück | Weiter > |
|---|
















