"Wir sind hier die Anlaufstelle" Die 17-jährige Johanna Huhn aus Haine hat ihren Praktikumsplatz einfach gefunden: Ihre Oma schlug vor, im Sekretariat der Battenberger Gesamtschule zu arbeiten, wo sie einmal beschäftigt war. Die Oma klärte alles mit Schulleiter Frenzl ab, kurz darauf hatte Johanna ihr Bewerbungsgespräch. Zu den Aufgaben der Praktikantin gehört es, Schülerlisten zusammenzustellen oder Elternbriefe in den Schülerakten abzuheften. Sie nimmt Anrufe entgegen oder erfasst viele Tabellen am Computer, etwa den Raumplan für den „Tag der offenen Tür“ vergangene Woche. In den vorigen Monaten hat Johanna viel kopiert und abgeheftet, jetzt arbeitet sie meist am Bildschirm.
Jetzt kommen immer mehr Schüler der Abschlussklassen, um Anmeldeformulare für weiterführende Schulen abzuholen“, erklärt Johanna. Sie stellt auch Ausbildungsnachweise für Busfahrkarten aus, wenn Schüler im Praktikum sind. Außerdem nimmt sie die Post entgegen und führt das Portobuch.
Wenn sich Schüler mal verletzen, leistet das Sekretariat Erste Hilfe, und Johanna gibt Plaster oder Kühlkissen aus. „Wir sind hier schon die Anlaufstelle für alles“ , sagt sie. „Auch Stundenpläne oder Vertretungspläne hänge ich im Lehrerzimmer auf“, sagt sie. Sie ist froh, wenn sie viel Arbeit hat, „umso weniger Langeweile habe ich“, sagt die
Schülerin. Gerne würde sie mal mit der heftig kritisierten Lehrer-und-Schüler-
Datei „LUSD“ arbeiten, „aber das darf nur, wer Fortbildungen und Lehrgänge besucht hat“, sagt sie. Das Praktikum bedeute keine große Umstellung: „Ich bin ja wieder in der Schule, nur dass ich jetzt Fragen beantworte und nicht gefragt werde“, sagt sie.
Dauerhaft im Schulsekretariat zu arbeiten, sei allerdings nichts für sie. „Ich möchte gerne etwas mit mehr Bewegung und Abwechslung machen, auf Geschäftsreisen gehen zum Beispiel fände ich toll“, erklärt Johanna.
Auch im Krankenhaus oder im Altersheim könne sie sich gut vorstellen zu arbeiten. Eine Verplichtung bei der Bundeswehr würde sie ebenso reizen, „und nach der Grundausbildung dort ins Büro“, sagt die Schülerin. Mit ihren Arbeitszeiten ist Johanna
sehr zufrieden: „Ich komme meistens um 8 und gehe um 14 Uhr.“ Mit den Mitarbeitern an der Schule kommt Johanna gut klar: „Alle sind nett und hilfsbereit, und ich mag sie gern.“
Wenn sich Schüler mal verletzen, leistet das Sekretariat Erste Hilfe, und Johanna gibt Plaster oder Kühlkissen aus. „Wir sind hier schon die Anlaufstelle für alles“ , sagt sie. „Auch Stundenpläne oder Vertretungspläne hänge ich im Lehrerzimmer auf“, sagt sie. Sie ist froh, wenn sie viel Arbeit hat, „umso weniger Langeweile habe ich“, sagt die
Schülerin. Gerne würde sie mal mit der heftig kritisierten Lehrer-und-Schüler-
Datei „LUSD“ arbeiten, „aber das darf nur, wer Fortbildungen und Lehrgänge besucht hat“, sagt sie. Das Praktikum bedeute keine große Umstellung: „Ich bin ja wieder in der Schule, nur dass ich jetzt Fragen beantworte und nicht gefragt werde“, sagt sie.
Dauerhaft im Schulsekretariat zu arbeiten, sei allerdings nichts für sie. „Ich möchte gerne etwas mit mehr Bewegung und Abwechslung machen, auf Geschäftsreisen gehen zum Beispiel fände ich toll“, erklärt Johanna.
Auch im Krankenhaus oder im Altersheim könne sie sich gut vorstellen zu arbeiten. Eine Verplichtung bei der Bundeswehr würde sie ebenso reizen, „und nach der Grundausbildung dort ins Büro“, sagt die Schülerin. Mit ihren Arbeitszeiten ist Johanna
sehr zufrieden: „Ich komme meistens um 8 und gehe um 14 Uhr.“ Mit den Mitarbeitern an der Schule kommt Johanna gut klar: „Alle sind nett und hilfsbereit, und ich mag sie gern.“
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