Gesamtschule Battenberg

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

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Home Pressespiegel1 Presseartikel 07/08 Praxistage der Battenberger Gesamtschule (WLZ-FZ, 29.02.2008)

Praxistage der Battenberger Gesamtschule (WLZ-FZ, 29.02.2008)

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BATTENBERG (da)
thumb_pt1.jpgDie Berufswahl ist wohl eine der schwersten Entschei-dungen, die junge Menschen treffen müssen.Wo liegen die Interessen, wo hat man eine Zukunft, in welchen Be- reichen sind die Chancen am größten? Um solche und andere Fragen zu beantworten, lädt die Kreishandwerkerschaft die Schüler unter anderem zu Praxistagen ein. Die Jugendlichen können einen Tag lang einen Beruf kennenlernen. In dieser Woche haben 125 Gesamtschüler ins Arbeitsleben „geschnuppert“.
Praxistage der Battenberger Gesamtschule – 125 Schüler verbringen einen Tag in Betrieben
Bessere Chancen in technischen Berufen „Es war eine Erfahrung, aber nicht das, was thumb_pt3.jpgich mir wünsche“ – Yasmin Heinz aus Bromskirchen hat wie viele Mitschüler von dem Tag im Betrieb profitiert. Sie hat bei der Firma HOPPE in den Beruf der Maschinenbauerin „geschnuppert“ und weiß, dass das ihr nicht so liegt: „Lieber würde ich in den kaufmännischen Bereich, aber das Arbeitsklima hat mir sehr gut gefallen.“ Ein Ziel der Praxistage ist, das Interesse weg von Bürojobs hin zu gewerblich-technischen Berufen zu lenken. Dort gebe es fünfmal so viele Lehrstellen wie im kaufmännischen Bereich, sagt Heike Maurer von der Kreishandwerkerschaft. Sie organisiert für die „Ausbildungsoffensive“ die Praxistage der Gesamtschüler, spricht Betriebe an und verteilt die Jugendlichen – Realschüler der neunten und Hauptschüler der achten Klassen – auf die Plätze. „Wir wollen den Schülern zeigen, wo sie Chancen haben, wenn sie sich bewerben.“ Vor allem Mädchen sollen die technischen Berufe kennenlernen.
thumb_pt2.jpgDas gleiche Projekt gibt es übrigens auch an der Frankenberger Ortenbergschule. Die Schüler dürfen Wünsche äußern. Damit möglichst alle erfüllt werden, gibt es zwei Praxistage, einen in dieser Woche, den zweiten Ende April. Insgesamt 60 Betriebe – überwiegend im oberen Edertal-  haben sich beteiligt, vom kleinen Handwerksbetrieb mit Meister und Gesellen bis hin zu Firmen mit eigener Ausbildungsabtei- lung. Die Firmen würden davon profitieren, denn viele Betriebe suchen qualifizierte Azubis, sagt Maurer. Dass ein Schüler durch einen „Praxistag“ dann auch einen Ausbildungsplatz im gleichen Betrieb findet, kommt deshalb vor – wenn auch selten. Die Motivation sei groß, berichtet Heike Maurer. „Vor allem Hauptschüler sind interessiert, denn für die ist es der erste Kontakt mit Betrieben.“ Realschüler haben im neunten Schuljahr schon zwei zweiwöchige Praktika hinter sich.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. März 2008 um 16:14 Uhr  

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