Gesamtschule Battenberg

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Home Pressespiegel1 Presseartikel 07/08 Sozialarbeit: Hand drauf (HNA, 29.05.08)

Sozialarbeit: Hand drauf (HNA, 29.05.08)

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Nach den Herbstferien gibt es fachkundige Hilfe für zehn bis zwölf Schulen im Kreis,
die Gesamtschule Battenberg ist dabei!

Direktor FRenzl, Landrat Eichenlaub und Direktor JentschVon Thomas Hoffmeister / Waldeck-Frankenberg.
Eine jahrelange Hängepartie ist beendet: Nach den Herbstferien wird es an zunächst zehn bis zwölf Schulen des Landkreises Schulsozialarbeit geben. Das hat Landrat Helmut Eichenlaub gestern in Battenberg bekannt gegeben. Tags zuvor hatten Schulkommission und Kreisausschuss grünes Licht gegeben.
s geht um junge Menschen, die durch Probleme im Elternhaus oder in ihrem Wohnumfeld in der Schule auffällig werden: einige werden aggressiv, andere fressen den Frust in sich hinein. Pädagogen haben immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass Schule in der bisherigen Form diese wachsende Problematik nicht auffangen könne.
Das Land Hessen hat die Schulsozialarbeit nun als „staatliche Aufgabe“ anerkannt. Das bedeutet: Das staatliche Schulamt in Fritzlar wird Fachpersonal einstellen und ein Drittel der Kosten übernehmen. Zunächst ist von 300.000 Euro pro Jahr die Rede. Mit diesem Geld, so der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Gerhard Eierdanz, könnten zehn bis zwölf Schulen, zunächst mit einem Halbtagsangebot, in die Schulsozialarbeit einsteigen. Das Finanzierungsmodell sieht eine Drittelung der Kosten zwischen Land, Kreis und Kommunen vor. „100.000 Euro werden als originäre Kreismittel eingebracht und weitere 100.000 Euro über die Schulumlage von den Städten und Gemeinden refinanziert“, sagte Landrat Helmut Eichenlaub. Zahlen sollen demnach alle Kommunen des Kreises. Städte und Gemeinden, die bereit seien, weitere Finanzmittel zuzuschießen, könnten in der Prioritätsliste des Kreises weiter nach oben rücken, machte Eichenlaub deutlich.Klar ist, dass das Geld nicht für alle reichen wird. Die Entscheidung, an welchen Schulen Sozialarbeit angeboten wird, soll in Arbeitsgruppen vorbereitet werden, denen Vertreter der Schulen und des Schulamtes ebenso angehören werden wie Schüler- und Elternvertreter. „Wir müssen auch bei der Personalauswahl sehr sorgfältig vorgehen“, sagte der Landrat. Daher könne der Beginn der Schulsozialarbeit nicht vor dem Ende der Herbstferien liegen.
Mittelzentrum ist dabei
Der Gesamtschule Battenberg (917 Schüler) und der Schule am Goldberg in Allendorf (385 Schüler) im gemeinsamen Mittelzentrum sicherte Eichenlaub schon gestern eine positive Entscheidung zu. Dazu habe die Zusage der Kommunen Battenberg, Allendorf, Hatzfeld und Bromskirchen beigetragen, sich an den Kosten zu beteiligen.
Von einem „ganz wichtigen Schritt“, sprach der Rektor der Gesamtschule Battenberg, Helmut Frenzl. Ein wesentliches Merkmal sei die präventive Arbeit. Schulsozialarbeit könne helfen, auch wieder mit Eltern ins Gespräch zu kommen, die sich bereits vor langer Zeit aus der Verantwortung verabschiedet hätten. Und: Schulsozialarbeit sei nicht nur auf die Zeit des Unterrichts beschränkt, sondern schließe auch Arbeit als „Streetworker“ oder Familientherapeut mit ein. Er sei es gewohnt, lange zu bohren, „bis so ein Brett durch ist“, freute sich der Rektor der Schule am Goldberg, Thomas Jentzsch. Er begrüße die nun gefundene Konstruktion

.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. Juni 2008 um 10:58 Uhr  

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