Von Ponys und Bären
Konzert von Kinder- und Schulchören sowie schulischer Instrumentalgruppen
Von Erwin Strieder
ALLENDORF-EDER. Vom Kindergartenalter bis zum siebten Schuljahr reichte das Alter der Akteure beim zweiten Konzert für Kinder- und Schulchöre sowie schulischer Instrumentalgruppen unter der Regie des Sängerkreises Oberes Edertal. Das Allendorfer Bürgerhaus war mit vielen Angehörigen und Freunden der jungen Musiker voll besetzt.
Breites Spektrum
Ein breites Spektrum von Melodien spielten die jungen Instrumentalisten der Bläserklasse 7 der Battenberger Gesamtschule mit ihrer Leiterin Cornelia Muth-Heldmann. Die Darbietungen reichten von der Pippi-Langstrumpf-Melodie bis zum furiosen Finale mit dem „Latin Fire“.
Lieder über die Tiere im Zoo, über Ponys und den einbeinigen Storch trug mit Begeisterung der Rennertehäuser Kinderchor vor und bot ganz im Kontrast zu diesen Kinderliedern das bekannte Volkslied von der Mühle im Schwarzwäldertal. Willi Battenfeld dirigierte.
Zahlenmäßig stärkste Gruppe war der Schulchor der „Schule am Goldberg“ aus Allendormit Lehrerin Karina Weinert-Lipinski. Viel Bewegung zeigten die jungen Sänger bei ihrer „musikalischen Morgengymnastik“, sie sangen ferner vom kleinen, braunen Bär und der bunten, großen Welt.
Durch einige Requisiten brachte auch der Schulchor der Möllenbachschule in Hatzfeld Farbe ins Spiel. Die jungen Leute aus dem Ederstädtchen boten ein Herbstlied, weckten mit dem Lied vom Gummibär den Appetit auf Süßigkeiten und stellten schließlich das zauberhafte Land Zimbi vor. Vera Ernst dirigierte.
Bundeschorleiter Karl-Heinz Wenzel und der Kinderchor DoReMi aus Birkenbringhausen demonstrierten musikalische Vielseitigkeit mit einem alten Volkslied, mit einem Lied in italienischer Sprache und mit dem Spiritual „Heaven is a wonderful place“ – da war frenetischer Beifall programmiert.
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