Gesamtschule Battenberg

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Pressespiegel1 Presseartikel 08/09 Mathe lernen mit "YouTube" (WLZ-FZ, 27.11.2008)

Mathe lernen mit "YouTube" (WLZ-FZ, 27.11.2008)

E-Mail Drucken PDF

thumb_wlzfz1108.jpgvon Mark Adel
Bildung wandelt sich. Angeheizt durch "PISA-Studien" wird nach Wegen gesucht, damit Schüler mehr lernen. Unstrittig ist, dass Computer dabei eine große Rolle spielen. An der Gesamtschule sollen Schüler zukünftig verstärkt selbstständig lernen und dafür kostenlose Internetanwendungen nutzen. Bei einer Fachtagung in Bonn zu diesem Thema haben Schulleiter Helmut Frenzl und Lehrer Steffen Seibert einen Wettbewerb gewonnen und besuchen eine PISA-Siegerschule im finnischen Helsinki.
Frenzl und Seibert haben ein Seminar der „D21-Exzellenzoffensive“ in Bonn besucht. Das Motto der Tagung hieß „Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Zukunft“. In der Arbeitsgruppe „E-Portfolio“ zeigten sie Chancen und Möglichkeiten der Nutzung des Internets in Schulen.

Die Gesamtschule hatte eine Einladung erhalten, weil sie die Auszeichnungen „Schule des Monats“ und „Schule des Jahres“ erhalten hatte, womit der Einsatz moderner  Medien im Unterricht gewürdigt wurde.Schüler  und  Lehrer  sollen künftig  mit  dem  sogenannten  „Web  2.0“  arbeiten.  Damit sind  kostenlose,  frei  zugängliche Programme gemeint – ein bekanntes  Beispiel  ist  das Online-Lexikon  Wikipedia.  Allerdings:  „Schulen  sind  zwar  gut mit  Computern  ausgestattet. Aber  es  fehlen Konzepte“,  sagte Frenzl. Die  wurden  bei  der  Fachtagung vermittelt. Die Kinder sollen  Lernprogramme  nutzen –  beispielsweise  im Mathematikunterricht. Der  Lehrer wählt die Programme aus, die am besten  geeignet  sind  –  denn  das Angebot  ist  kaum  überschaubar.  „Wir  sind  gefragt,  die  Perlen auszusortieren“, beschreibt es Seibert.
Selbständiges arbeiten
Selbst der Anbieter „YouTube“,auf dessen Internetseite Nutzer Videos laden können, wird zum lehrreichen Helfer: Dort werden beispielsweise  mathematische Fragen wie das Gleichsetzungsverfahren geklärt. Schüler  arbeiten  selbstständig  und  sollen  mit  „Web  2.0“ medienkompetent werden.  Bei Fragen  stehen  die  Lehrer  zur Verfügung,  denen  damit  mehr Zeit  zur  individuellen  Betreuung  bleiben  soll.  Die  Jugendlichen  sollen  angeleitet  werden, „Ergebnisse zu erarbeiten, gegenseitig  zu  überprüfen  und zu  korrigieren“,  sagt  Seibert. Der Lehrer rücke in den Hintergrund,  ergänzt  Helmut  Frenzl: „Er  ist nur noch bei Schwierigkeiten gefragt.“ Weiterer  Vorteil:  Schüler  haben  nicht  nur  im  Unterricht auf  die  Informationen  Zugriff, sondern  zum  Beispiel  auch  in der Mittagspause  im „Lernzentrum“  der  Gesamtschule  oder auch von zu Hause aus.
„E-Portfolio“
Ziel  ist  auch,  dass möglichst  viele  Schüler  über  ein  eigenes  „E-Portfolio“  verfügen,  dass zum Beispiel für Online-Bewerbungen genutzt werden kann. „Da soll die Reise hingehen“, sagt  Frenzl  und  stellt  zugleich klar,  dass  der Weg weit  ist und nur schrittweise begangen werden kann. „Wir sammeln Erfahrungen und wollen dabei  auch die  Kollegen mitnehmen.“  Immerhin: Der Schulleiter  ist Vorreiter und hat bereits mit einer Realschulklasse  im  Mathematikunterricht ein elektronisches Portfolio,  das  über  das  Internet abgerufen werden kann, erarbeitet. Ein weiterer Schritt  soll  sein, dass  Schüler  –  ähnlich wie  bei „YouTube“  –  mathematische Sachverhalte  erklären,  sich  dabei flmen und diese Bilder auf  die Seite im Internet laden. Die Aufsicht  behält  stets  der  Lehrer, damit alles seine Richtigkeit hat.
Steffen Seibert hält das „E-Portfolio“  für  einen  Schritt  in eine veränderte Schule. Bei der „D21“-Fachtagung  in Bonn haben die beiden Battenberger Lehrer im Team mit Kollegen aus verschiedenen Schulformen  gearbeitet. Die Gruppe bestand  aus  Vertretern  einer  Hauptschule,  eines  Gymnasiums,  einer  Gesamtschule  und  einer  Berufsschule.  Alle  Schulen waren mit einem „Tandem“ aus Schulleiter und jungem Kollegen vertreten. Die Mannschaft  hat  den mit der Tagung verbundenen Wettbewerb  gewonnen.  Der  Lohn: Ende Februar unternehmen die Lehrer eine dreitägige Bildungsreise nach Helsinki in Finnland. Dort  besuchen  sie  eine  Schule, die bei der „PISA“-Studie besonders gut abgeschnitten hat.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Dezember 2008 um 17:27 Uhr  

GSB Newsletter

Wir informieren sie regelmäßig per GSB-Newsletter!


Name:

Email:

Besucherstatistik

mod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_counter
mod_vvisit_counterHeute183
mod_vvisit_counterGestern271
mod_vvisit_counterDiese Woche2872
mod_vvisit_counterLetzte Woche2313
mod_vvisit_counterDieser Monat7200
mod_vvisit_counterLetzter Monat9025
mod_vvisit_counterGesamtbesucher328832

Bilder aus der GSB