An dieser Stelle finden Sie wesentliche Auszüge aus diesem Interview.
"Das Thema Unterrichtsgarantie Plus beschäftigt und bewegt derzeit viele Gemüter. Es gibt sowohl positive als auch negative Stimmen zum Einsatz von U-Plus Kräften in der Schule. Für mich als Lehramtsstudentin mit abgeschlossener 1. Staatsprüfung bot sich dadurch die Möglichkeit mein theoretisches Wissen nun praktisch in der Schule umzusetzen. . Also durchaus eine sehr positive Erfahrung. Als ehemalige Schülerin der GSB kenne ich noch einige der Lehrkräfte, was die Kommunikation und Absprache hinsichtlich der zu vertretenden Unterrichtsstunden erleichtert. Das Klima an der Schule ist sehr freundlich und hilfsbereit, d.h. man spürt als U-Plus Kraft keinerlei Ablehnung sondern jegliche Unterstützung auch seitens der Schulleitung und ganz besonders auch durch die Sekretärinnen. An der GSB werden als U-Plus Kräfte hauptsächlich sich im Studium befindliche LehramtsstudentInnen und Lehramtsstudenten eingesetzt. Dies empfinde ich als besonders lobenswert, denn so kann man den Einsatz von U-Plus Kräften als eine Art Praktikum ansehen. Denn wir haben damit die Möglichkeit Erfahrungen im Umgang mit SchülerInnen und Schüler verschiedener Altersgruppen und Schulformen zu sammeln. Der Begriff „Unterrichtsgarantie Plus“ ist meiner Ansicht nach unpassend gewählt, er weckt sehr hohe Erwartungen sowohl bei Eltern als auch SchülerInnen und Schüler. Wenn man den Einsatz von U-Plus Kräften im Sinne der „Verlässlichen Schule“ betrachtet, ergibt sich ein anderes Bild, was nicht so hohe Erwartungen an sie und das System stellt. Abschließend möchte ich sagen, dass für mich Unterrichtsgarantie Plus im Sinne der Verlässlichen Schule ein erster Schritt ist um Unterrichtsausfälle möglichst gering zu halten. Man sollte allerdings nicht erwarten, dass U-Plus Kräfte in der Lage sind in einer Vertretungsstunde den Unterricht weiter zu führen sondern diese Stunden dienen eher der Reflexion oder dem Wiederholen von zuvor erarbeiten Unterrichtsinhalten."


















