Drei Tage lang waren die Lateiner des 7.und 8.Jg. mit Frau Münter und Frau Naumann in Regensburg – auf den Spuren der Römer. In der alten Römerstadt Regensburg bekamen die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Einblick in das Alltagsleben der Römer: römische Mosaike, Spiele, römisches Essen, eine Galeerenfahrt auf der Naab, natürlich die obligatorische Stadtführung – Regensburg war ursprünglich ein Kastell – und dann ganz und gar nicht antik: Shoppen im DEZ (Donau Einkaufszentrum).
Beim Fertigen der Mosaike kam manche und mancher an die Grenzen seiner Geduld und man konnte sich vorstellen, wie mühselig und kunstfertig es war, ganze Deckenmosaike herzustellen.
In einer Galeere auf der Naab fuhren die Schülerinnen und Schüler Patrouille und lernten gleichmäßig im Rhythmus zu rudern. Erzählungen des „Antreibers" brachten ihnen die Situation der römischen Wachsoldaten näher, die viele Stunden täglich im Boot saßen, immer auf der Hut vor Angriffen der Germanen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler am letzten Nachmittag ihre Kräfte und Geschicklichkeit bei römischen Spielen gemessen hatten, gab es abends zum Abschluss der Fahrt „Essen vom heißen Stein": Die Schülerinnen und Schüler brutzelten sich ihr Essen (zwar am Tisch, aber) auf heißen Steinplatten. Ähnlich wie die römischen Soldaten sich abends ihr Essen zubereiteten, sofern sie denn überhaupt Fleisch und Gemüse bekamen.
Die Stadtführung riss nur wenige vom Hocker, auch wenn Regensburg mit seiner Altstadt, seinen 18 Kirchen und seiner Donaulage wirklich sehenswert ist. Beeindruckt waren dann aber doch einige Schülerinnen und Schüler vom Regensburger Dom und der riesigen Orgel mit 8000 Pfeifen, mit Stahlseilen an der Decke hängend und mit einem Fahrstuhl für den Organisten. Eines der Highlights war natürlich das „Shoppen" in der Altstadt und im DEZ. Dort gab es fast alles.
Fazit: Eine schöne Fahrt! Wiederholenswert und ausbaufähig! Und wenn es nicht Regensburg ist, dann Xanten, Trier oder... Die Spuren der Römer reichen weit! (G.Naumann)
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