Zu
Beginn des Schuljahres 2008/09 war die Freude groß als Herr Landrat Eichenlaub im Rahmen einer Pressekonferenz den Einstieg in die Schulsozialarbeit auf der Grundlage einer Drittelfinanzierung unter Beteiligung des Landes, des Kreises als Schulträger und der Kommunen bekannt gab.
Zu Beginn des Schuljahres 2009/10 war die Enttäuschung riesig, als die neue Kultusministerin Frau Henzler, den von ihrem Amtsvorgänger und aktuellen Kabinettskollegen Herrn Bantzer noch als beispielhaft bezeichneten Vertrag zur Drittelfinanzierung der Schulsozialarbeit für "illegal" erklärte und diesen somit zum 31.07.2010 kündigte.
Die Gesamtkonferenz und der Schulelternbeirat haben sich mit der Situation unserer Schulsozialarbeit nach der Kündigung der Drittelfinanzierung durch die Kultusministerin Frau Henzler befasst. Verärgerung, Enttäuschung und Bedauern fanden Ausdruck in der Resolution, die von beiden Gremien durch Unterschriftenlisten (Gesamtkonferenz) bzw. durch einstimmiges Votum der Schulelternbeiräte verabschiedet wurde.
Diese Resolution wurde an das Kultusministerium gesendet und zur Kenntnis an die Landtagsabgeordneten des Kreises sowie den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen weitergeleitet.
Wir hoffen noch immer, dass ein Weg gefunden wird, die dringend notwendige Schulsozialarbeit fest im Aufgabenbereich des Kultusministeriums zu verankern.
Wenn Schule die Aufgaben hat zu
- unterrichten
- erziehen
- beraten und
- betreuen,
dann bedarf es bei den zunehmenden Problemen Jugendlicher professioneller Hilfe durch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Maßnahmen zur Prävention lohnen sich in erster Linie für die Kinder und Jugendlichen, die nicht abgleiten, für die, die trotz erheblicher Risiken den richtigen Weg in die Gesellschaft finden. Sie lohnen sich auch für einen Staat, der mit seinen Haushaltsmitteln volkswirtschaftlich handelt.
Hier können Sie die Resolution herunterladen!
Frenzl, Schulleiter
Die Stellungnahme von Frau Kultusministerin Henzler findet man hier.