Ziel Nr. 1
Die Gesamtschule Battenberg führt die die schulrechtlich geforderten individuellen Förderpläne auf der Grundlage eines durch die Fachkonferenzen aufgestellten Förderkonzeptes ein. Dieses beinhaltet u. a. die Erarbeitung von fachspezifischen Beurteilungskriterien und die Bereitstellung von Differenzierungsmaterialien ab dem 15.05.06.
- S Förderung von lernschwachen Schüler/innen zur Kompensation von Defiziten durch die Feststellung von Defiziten und die Anleitung zur Behebung sowie durch die Bereitstellung geeigneter Übungsmaterialien.
- M Leistungsverbesserung in der Zielgruppe, weniger Nichtversetzungen, vorhandenes und benutztes Übungsmaterial, Überprüfung durch Fachlehrer/in
- A Beteiligung der Gesamtkonferenz durch Päd. Tag und Umsetzung durch
Fachkonferenzen unter der Anleitung des Steuerungssausschusses - R Nutzung von vorhandenen Materialien, Software, Formulierung der Kriterien erfolgt durch anstehende Fachkonferenzen
- T Die Terminierung erfolgt so, dass die Ausgabe der individuellen Förderpläne mit der Mahnfrist zusammenfällt.
Ziel Nr. 2
Die Gesamtschule Battenberg führt ab der Jahrgangsstufe 8 „Novembergespräche“ mit dem Ziel ein, dass die Schüler/innen stärker als bisher Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. Dies soll durch den Abgleich der Eigen- und Fremdeinschätzung der Schüler/innen geschehen, dessen Ergebnisse zu individuellen Zielformulierungen führt.
- S Anhand einer vorgegebenen Checkliste sollen die Schüler/innen eine Eigeneinschätzung ihrer individuellen Stärken und Schwächen vornehmen. Dieser wird durch die/den Klassenlehrer/in die Fremdeinschätzung der im November stattfindenden Klassenkonferenzen gegenübergestellt. Auf dieser Basis setzen die Schüler/innen sich Ziele.
- M Die Zielformulierungen werden von der/dem Klassenlehrer/in und dem/der Schüler/in unterschrieben. Den Eltern werden die Zielvereinbarungen zur Kenntnis gegeben. Am Ende des Schuljahres wird das Erreichen der Ziele überprüft.
- A Für die Akzeptanz ist eine zunehmende Einbeziehung von Kompetenzen erforderlich, die dem Übergang in die weiterführende Schule bzw. in die Berufswelt dienlich sind.
- R Als Grundlage kann der Berufswahlpass dienen, in dem eine Stärken- und Schwächenanalyse als Eigen- und Fremdeinschätzung Bestandteil ist. Die Bearbeitung erfolgt in gegenseitiger Absprache durch die/den Klassenlehrer/in bzw. Arbeitslehrelehrer/in.
- T Die Umsetzung soll erstmals im Schuljahr 2006/07 erfolgen
- Anmerkung: S. www.berufwahlpass.de Bereich Lernkompetenz 2.1.
Ziel Nr. 3
Überarbeitung und Intensivierung des vorliegenden, schuleigenen Methodenkonzeptes im Hinblick auf die Abschlussqualifikationen, Umsetzung und Verbindlichkeit durch die Einführung einer „Methodenwoche“ zum Schuljahresbeginn mit anschließender verbindlicher Anwendungsphase.
„Einführung von Schulbusbegleitern in Kooperation mit Schulelternbeirat und der Schülervertretung
Ziel Nr. 5
Zur Förderung der schulischen Qualitätsentwicklung soll ein breiteres Spektrum an Verfahren zur internen Evaluation eingeführt werden. Die Ergebnisse sollen unmittelbar zielführend in die Schulprogrammarbeit eingebracht werden.
Überarbeitung und Intensivierung des vorliegenden, schuleigenen Methodenkonzeptes im Hinblick auf die Abschlussqualifikationen, Umsetzung und Verbindlichkeit durch die Einführung einer „Methodenwoche“ zum Schuljahresbeginn mit anschließender verbindlicher Anwendungsphase.
- S Das vorliegende Methodenkonzept wird überarbeitet und durch Vorgabe von festen Zeiträumen für alle Lehrkräfte verbindlich. Die Anwendung der jahrgangsspezifischen Methoden soll durch alle Lehrkräfte dem gesetzten Rahmen erfolgen.
- M Dokumentation der angewendeten Methoden im Klassenbuch und Überprüfung am Schuljahresende im Rahmen interner Evaluation
- A Alle Lehrkräfte sind eingebunden, die Erarbeitung der jahrgangsspezifischen Methoden erfolgt durch den/die Klassenlehrer/in in der ersten Schulwoche.
- R Die exakte verbindliche Terminierung lässt eine intensivere Umsetzung
erwarten. Die bisherige Fortbildung muss begleitend fortgesetzt werden. - T Die Umsetzung des Ziels soll mit der Einführungsphase in der 1. Schulwoche des neuen Schuljahres 06/07 beginnen und in eine sich anschließende zweimonatige Anwendungsphase übergehen.
„Einführung von Schulbusbegleitern in Kooperation mit Schulelternbeirat und der Schülervertretung
- S Die Schulbusbegleiter sollen Beiträge zur Konfliktlösung und zur Minimierung von Sachschäden im Schulbus leisten. Dazu erhalten die Schüler/innen eine qualifizierte Ausbildung durch außerschulische Fachleute (RKH/Polizei) und werden von einer Lehrkraft betreut.
- M Ausgehend von der erfassten Beschreibung aktueller Verhältnisse im Schulbus, wird nach einem Jahr eine Befragung der Fahrschüler/innen und der Busfahrer durchgeführt und der Ausgangslage gegenübergestellt.
- A Der Schulelternbeirat hat sich bereits über die Tätigkeit der Schulbusbegleiter an anderen Schulen informiert. Über den Verbindungslehrer wird die Schülervertretung informiert. Die sich freiwillig meldenden Schüler/innen benötigen die Zustimmung der Eltern, des/der Klassenlehrer/in und der Ausbilder/innen. Sie haben gegenüber ihren Mitschüler/innen Streit schlichtende Funktion und sollen keine Aufgaben als Hilfspolizisten übernehmen. Auf dieser Basis ist davon auszugehen, dass die Fahrschüler/innen die Tätigkeiten der Schulbusbegleiter/innen akzeptieren.
Die Tätigkeit wird als Soziales Praktikum anerkannt. - R Die ersten Erfahrungen mit Schulbusbegleitern an Nachbarschulen sind überwiegend positiv. Da Interesse seitens der Elternschaft und der Schüler/innen besteht und eine betreuende Lehrkraft zu Verfügung steht, ist eine Umsetzung des Ziels realistisch.
- T Es wird angestrebt mit der Maßnahme möglichst bald zu beginnen und diese am Ende des Schuljahres 06/07 zu evaluieren
Ziel Nr. 5
Zur Förderung der schulischen Qualitätsentwicklung soll ein breiteres Spektrum an Verfahren zur internen Evaluation eingeführt werden. Die Ergebnisse sollen unmittelbar zielführend in die Schulprogrammarbeit eingebracht werden.
- S Dies setzt die Fortbildung in diesem Bereich voraus. Die Einführung der internen Evaluation als wesentliches Qualitätsentwicklungsinstrument soll durch die Teilnahme am Projekt: „Ganztagsschulen gestalten – Kooperation schafft Zukunft“ der Stiftung der deutschen Wirtschaft (SdW) geleistet werden.
- M Die Schulleitung und Steuerungsgruppe qualifizieren sich durch Fortbildung zur zielgerichteten Anwendung der internen Evaluation. Die Verfahren werden zum Gegenstand der Konferenzarbeit.
- A Formen der Evaluation wurden bereits bisher themenbezogen angewendet.
Neuere Methoden, wie der Einsatz von Computer mit entsprechender Software, können schneller Informationen liefern. - R Durch die Begleitung der SdW sollten die Schwierigkeiten bei der Gewinnung und Auswertung von Evaluationsdaten reduziert werden. Ein Begleitheft und entsprechende Software liegen bereits vor.
- T Die nächste Tagung zum Thema „Interner Evaluation“ ist für den 7./8. Juni 2006 vorgesehen. Das Instrument „Interne Evaluation“ soll die hier vorgeschlagenen Ziele zeitnah auf ihre Umsetzung und ggf. Erfolg hin überprüfen.

















