Gesamtschule Battenberg

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Home Schulschwerpunkte Berufsvorbereitung Baustein für Vorbereitung der Berufswahl

Baustein für Vorbereitung der Berufswahl

E-Mail Drucken PDF

n-PICT0210Battenberg. An der Gesamtschule fand dieser Tage ein neues Projekt zur frühzeitigen Berufswahlorientierung für Siebtklässler statt.
Betriebspraktika sind seit vielen Jahren gängige Praxis in der Jahrgängen 8 und 9. Dabei gewannen die Lehrer die Erfahrung, dass die Schüler häufig schon mit der Auswahl eines für sie geeigneten und interessanten Praktikumsbetriebs überfordert sind.
Die Schule hat deshalb ihr Konzept zur Vorbereitung der Berufswahl für ihre Schüler weiterentwickelt. Zu Beginn des Schuljahres wurde bereits ein so genannter „Berufswahlpass“ eingeführt. Beim jetzigen Projekt ging es um ein „Kompetenz-feststellungsverfahren“ in Klassen des Jahrgangs 7. Zusammen mit den Lehrern war der „Verein für Sozialpolitik, Bildung und Berufsförderung e.V.“ (VSB) des Bildungswerks der Nordhessischen Wirtschaft vor Ort tätig. Mitarbeiter des VSB und die Lehrer beobachteten die Siebtklässler bei erlebnispädagogischen Übungen, Selbsteinschätzungen und bei der Erledigung von praktischen Aufgaben im Team. Am Dienstag gab es einen weiteren Schwerpunkt des Projekts. Nach intensiver Vorbereitung ging es an die Ausführung und Nachbereitung eines Firmeninterviews durch die Siebtklässler, um sie frühzeitig zu einer  Zusammenarbeit mit den heimischen Betrieben zu bringen. Für die Interviews standen der Ausbildungsleiter des Eisenwerks Hasenclever, Klaus-Dieter Reitz, der Auszubildende Jens Wenzel und die Erzieherin Sabrina Mandel von der Kindertagesstätte in Allendorf zur Verfügung. Die Gäste fanden es gut, dass sie früh mit den Schülern in Kontakt treten konnten, um die Anforderungen an ihre potentiellen künftigen Auszubildenden  klar formulieren zu können.

Die Siebtklässler stellten viele Fragen zu  einer ganzen Reihe von Problemfeldern: Dabei ging es in unterschiedlichen Fragen um die Größe des Betriebs, die Art der vorhandenen Arbeitsplätze, Tagesabläufe, Arbeitsmittel, das Betriebsklima, den Umsatz, Voraussetzungen und Anforderungen für die einzelnen Berufe im Eisenwerk oder im Kindergarten - und natürlich detailliert zur Ausbildung selbst. Das Projekt war eingebettet in die hessenweite Strategie „OloV“. Die Bedeutung der Abkürzung: Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen. Die Partner des hessischen Ausbildungspaktes haben sich zum Ziel gesetzt, den Übergang von der Schule in den Beruf insgesamt so zu gestalten, dass junge Menschen möglichst zügig und passgenau in eine berufliche Ausbildung vermittelt werden können. Diesem Ziel soll „OloV“ dienen. Formuliert von den Beteiligten wurden Qualitätsstandards hierzu. Damit hatten sich erstmals Partner eines Ausbildungspakts in einem Bundesland auf die Erarbeitung gemeinsamer Qualitätsstandards verständigt.Für jeden der Battenberger Schüler muss noch ein „Kompetenzprofil“ erstellt werden, das Bestandteil des Berufswahlpasses wird und von der Arbeitsagentur zu Beratungen genutzt werden kann. Auch die Eltern sollen mit Informationen eingebunden werden. (ed) (ied).
Foto auch Lehrer der Gesamtschule sowie Ralf-Jürgen Zinn vom Verein für Sozialpolitik, Bildung und Berufsförderung. (Bild 210)

 

 

(Fotos:Erwin Strieder
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. März 2011 um 14:59 Uhr  

GSB Newsletter

Wir informieren sie regelmäßig per GSB-Newsletter!


Name:

Email:

Besucherstatistik

mod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_counter
mod_vvisit_counterHeute246
mod_vvisit_counterGestern271
mod_vvisit_counterDiese Woche2935
mod_vvisit_counterLetzte Woche2313
mod_vvisit_counterDieser Monat7263
mod_vvisit_counterLetzter Monat9025
mod_vvisit_counterGesamtbesucher328895

Bilder aus der GSB