Gesamtschule Battenberg

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Projekt: Innovative Ganztagschule

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Innovative Ganztagsschule im Bildungsnetzwerk WissensWert
thumb_gz837657.gifMit 11 Pilotschulen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland startet das Projekt "Innovative Ganztagsschule" zum Schuljahresbeginn 2004/05 mit einer einjährigen Testphase. Die teilnehmenden Schulen erproben innovative pädagogische Konzepte im außerunterrichtlichen Bereich unter Einbeziehung der Neuen Medien.
Das Projekt wird von Microsoft im Rahmen seiner Initiative WissensWert gefördert und von den Bildungsministerien aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland unterstützt. Das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (Berlin) ist für die Koordinierung und wissenschaftliche Begleitung des Projekts verantwortlich.
Das Thema "Ganztagsschule" gehört zu den zentralen Fragen der aktuellen bildungspolitischen Diskussion. Bundesregierung und Landesregierungen entwickeln mit großem Engagement Programme zur flächendeckenden Etablierung von Ganztagsschulen.

Für die äußere Gestaltung der Ganztagsschule sind erhebliche finanzielle Mittel durch den Bund bereitgestellt. Die Länder haben ihre jeweils eigenen inhaltlichen Vorstellungen zur Gestaltung dieser Schulform.

Fachleute sind sich mit den verantwortlichen Politikern einig, dass die Ganztagsschule nicht einfach eine zeitliche Verlängerung des bisherigen Unterrichtsbetriebes sein kann. Es müssen neue Formen der pädagogischen Gestaltung des Schulalltags entwickelt werden. Das bedeutet eine Neugestaltung des Lehrens und Lernens, des Arbeitens und der Freizeitgestaltung innerhalb der Schule.


Schüler lernen, selbstverantwortlich und selbstorganisiert zu handeln,

Schüler dabei in ihrer Entwicklung individuell gefördert werden,

Schüler Medienkompetenz erlangen,

Schüler fähig sind, projektorientiert und in Gruppen zu arbeiten,

Eltern und Schule den Erziehungsauftrag gemeinsam gestalten.

 

In der Bundesrepublik wächst die Zahl der Schulen mit Ganztagsangeboten seit den letzten Jahren stark an. Ganztagsschule kann aber nicht einfach eine zeitliche Verlängerung des konventionellen Unterrichts sein, wenn sie den oben skizzierten Ansprüchen genügen will. Sie muss nach neuen Formen der pädagogischen Gestaltung des Schullebens suchen. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam angegangen werden. Das bedeutet für das pädagogische Personal der Schule eine Neuinterpretation der Formen des Lernens und Lehrens sowie der Freizeitgestaltung innerhalb der Schule und in Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen. Die Kinder und Jugendlichen sollen befähigt werden, ihr Leben, Lernen und Arbeiten in der Schule selbst zu organisieren und zu gestalten. Dabei sollen die pädagogischen Möglichkeiten genutzt werden, die durch die digitalen Medien und Werkzeuge eröffnet werden: Lernen und Arbeiten in Netzen und mit Unterstützung durch Bildungssoftware. Diese Neuorganisation des Schullebens muss als Prozess begriffen werden, dem der Erfahrungsaustausch zwischen Schulen mit verschiedenen Ansätzen dienlich sein kann.


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Juni 2006 um 11:57 Uhr  

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