Von Beethoven bis Deep Purple BATTENBERG (ied). Eine breite Palette der Musik bot das jüngste Frühlingskonzert an der Gesamtschule. Für das abwechslungsreiche Programm unter dem Motto „MAIsterwerke“ mit Chorgesang, Instrumentalmusik und Tanz spendeten 500 Musikfreunde in der Großsporthalle lebhaften Applaus. Über 100 Schülerinnen und Schüler wirkten mit.

Alle Darbietungen sind aus der musikalischen Unterrichtsarbeit im Pflichtunterricht, im Wahlpflichtbereich und aus den Arbeitsgemeinschaften an der Schule hervorgegangen, einen großen Anteil des Konzerts meisterten die jeweils drei Bläser- und Streicherklassen der Jahrgänge 5 bis 7. Die Streicher- und Bläserklassen der Jahrgänge 5 bis demonstrierten als hoffnungsvolle Nachwuchsmusiker der Gesamtschule ihre Lernfortschritte und boten im ersten Teil des abendfüllenden Programms einen bunten Melodienstrauß mit Stücken von klassischen Komponisten wie Beethoven und Mozart über deutsche und internationale Volkslieder, Spirituals bis zu rockigen Rhythmen. Cornelia Muth-Heldmann und Karin Schmidt hatten die Stücke mit den jungen Musikern einstudiert.
Eine Tanz-Arbeitsgemeinschaft des Jahrgangs 8 gefiel mit einer Darbietung zum Raptile-Song „Fight back“ .


Eine Gruppe des Jahrgangs 9 hatte mit Christiane Stubbe-Königer im Wahlpflichtunterricht einen Tanz zu „Burn it up“ von R.Kelly einstudiert.

Nach einer Pause wechselten die Akteure. Der Chor der Jahrgänge 7 bis 10 unter der Leitung von Kerstin Böttcher wechselte sich ab mit der Schulband der gleichen Jahrgänge unter der Leitung von Cornelia Muth-Heldmann.

Der Chor erhielt lebhaften Applaus für eine ganze Reihe großartiger Darbietungen, etwa einer Melodie aus dem Film „Deep Blue Sea“, dem Gospel „Let my light shine bright“, dem melancholischen Rhythm- and Blues- Stück „Sunny“ und „Caravan of Love“ aus den 80er Jahren. Bei „Glorify the Lord“ sang Aline Holzapfel ein beeindruckendes Solo. Ein großer Teil des Programms war in einer Chorfreizeit eingeübt worden, an der Holger Born aus Frankenberg mitgewirkt hatte.

An der Schulband werden die Früchte der Arbeit mit den Bläserklassen der Schule deutlich. Die Band ist zu einem vorzeigbaren Schulorchester geworden. Die Band spielte Rock´n Roll und Reggae, den Ohrwurm „Marmor, Stein und Eisen bricht“, das von der legendären Spencer Davis Group bekannte „Gimme some lovin“, bei dem Larissa Ludwig eine Solopartie mit dem Bariton-Saxophon meisterte.

„Edertal Reggae“ wurde in einem Workshop mit dem Dozenten Kurt Klose erarbeitet. Edertal Reggae heißt eigentlich „Eckertal Reggae“, die Gesamtschule durfte ihn mit Erlaubnis des Komponisten und Arrangeurs Kurt Klose „Edertal Reggae“ nennen. Als Solisten gefielen dabei Patrick Wundram (Gitarre) sowie Philipp Wolff und Julius Peter (Schlagzeug)
Für das legendäre „Smoke on the Water“ frei nach Deep Purple ernteten die jungen Musiker Begeisterungsstürme des Publikums. Zum Hit von den Doors „Riders on the storm“ spielten Jan Lukas Boriesosdiek und Torben Passarge Soli, der furiose „Sambo de Janeiro“ bildete den grandiosen Schlusspunkt, Beifall und Zugaberufe wollten kein Ende nehmen.
Unter den Gästen waren Schulamtsdirektorin Uta Opper-Fiedler, die Bürgermeister Heinfried Horsel und Uwe Ermisch sowie der 86-jährige frühere Battenberger Schulleiter Julius Haase, der das Konzert mit seiner Video-Kamera filmte. (ED)