Gesamtschule Battenberg

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

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Home Schulschwerpunkte Neue Medien Themenabend: Neue Medien und ihre Gefahren

Themenabend: Neue Medien und ihre Gefahren

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inet1Battenberg.  Zahlreiche Lehrer und Eltern zeigten reges Interesse an einem Themenabend der Gesamtschule. Der Jugendkoordinator der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Dirk Virnich, informierte über die Nutzung neuer Medien, insbesondere der Handys, und ihre Gefahren für Kinder und Jugendliche. Dabei sei es das Anliegen der Polizei, auf Straftatbestände aufmerksam zu machen mit dem Ziel, dass diese erst gar nicht entstehen. Handys seien heute kleine Computer, ausgestattet mit Kameras, Internetzugang und mehr. Die 12- bis 19-jährigen seien zu 100 Prozent mit diesen Handys ausgestattet, genutzt würden diese nicht nur zum Telefonieren und zum Versenden von Nachrichten, sondern auch zum Konsumieren und Weiterverbreiten von Gewaltvideos und Pornographie. Sehr verbreitet sei leider auch das Cyber-Mobbing, also eine Form der gezielten sozialen Verletzung und Schikane über längere Zeit über das Internet. Jugendliche seien oft den Methoden der Abzocke unseriöser Anbieter ausgesetzt. Virnich fragte die Eltern: „Wissen Sie, was Ihr Kind mit seinem Rechner und seinem Handy alles macht?“ Er ermutigte sie, sich mit den Kindern an den Rechner zu setzen und sich die „Tummelplätze“ des Internets zeigen und erklären zu lassen. Mit zahlreichen Beispielen machte er auf Gefahren aufmerksam. Es sei heute keinerlei Problem, Fotos und Filme herunterzuladen und massenhaft über das Internet oder Bluetooth weiterzuverbreiten.

„Wofür werden noch Spione gebraucht, wenn es doch das Schüler- und StudiVZ gibt?“ fragte Virnich. Die teilnehmenden jungeninet2 Leute stellen ihre persönlichen Fotos hier ein, doch nicht nur die besten Freunde schauen sie sich an, sondern auch Leute, denen der einzelne Jugendliche diese niemals zeigen würde. Das verglich Virnich mit einer dauerhaft geöffneten Haustür: „Jeder kann ungehindert eindringen..!“ Eltern sollten ihre Kinder auffordern, ihnen zu zeigen, was sie über das Schüler-VZ oder ICQ anderen zugänglich machen und sie dafür sensibilisieren, ganz vorsichtig mit persönlichen Daten und Fotos umzugehen. Eltern sollten sich fragen, ob das einzelne vorgesehen Handy für ihr Kind erforderlich und geeignet sei, sie sollten sich selbst mit den Geräten und  ihren Möglichkeiten vertraut machen. Eltern sollten die Kinder über mögliche Folgen für diese selbst wie für andere informieren. Respekt, Toleranz, Mitgefühl und Zivilcourage sollten bei den jungen Leuten auch in den Schulen geweckt und gefördert werden, um den Missbrauch der Medien abzustellen oder zu verhindern. Nach Virnichs Vortrag gab es eine rege Diskussion und Fragerunde. Eltern und Lehrer gaben schriftlich Vorschläge ab, was die Schule tun kann oder soll. Nach einer ausführlichen Auswertung sollen diese Vorschläge in das Medienkonzept der Gesamtschule, die ja bekanntlich als „Medienschule des Jahres“ ausgezeichnet wurde, Eingang finden. (ed) (ied).

Folgende Anregungen zur Aufnahme in das schulische Medienkonzept wurden durch die Teilnehmer gegeben:

Vorschlge_2

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. April 2010 um 13:48 Uhr  

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