Sicherheitsberater Stephan Moers klärte 100 Schüler über Gefahren im Netz aufVon Lena Wenzel, Frankenberg . „Das Internet vergisst nichts. Was einmal online gestellt wurde, wird dauerhaft verfügbar sein“: Mit diesen Worten warnt Sicherheitsberater Stephan Moers Jugendliche vor dem leichtfertigen Umgang mit dem Datenschutz im Internet. Soziale Netzwerke wie Facebook oder SchülerVZ werden von Jugendlichen genutzt, um miteinander zu kommunizieren und Fotos online zu stellen. In den Profilen werden Angaben zu persönlichen Interessen gemacht: Die Folgen eines leichtfertigen Umganges mit den eigenen Daten sind nur wenigen bewusst. Deshalb organisierte der Arbeitskreis Schule- Wirtschaft Frankenberg mit den Wirtschaftsjunioren und dem Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands die Veranstaltung „Datenschutz geht zur Schule“ in der Ortenbergschule. Etwa 100 Schüler aus den achten und neunten Klassen der Burgwaldschule, der Gesamtschule Battenberg sowie der Ortenbergschule hörten sich den Vortrag von Stephan Moers an. Ziel war es, die Schüler für die Gefahren, die im Internet lauern, zu sensibilisieren. „Die Jugendlichen sollen positive Spuren im Internet hinterlassen“, sagt Moers. Arbeitgeber sollten auf ein vernünftiges Gesamtbild ihrer Bewerber stoßen – falls sie das Internet nutzen, um Bewerber zu überprüfen. Moers berichtete auch von negativen Profilen im Internet: Da wird das „Saufen“ als Hobby angeben und Sprüche wie „Chillen, Grillen, Kasten killen“ auf dem Profil veröffentlicht. Durch diese Informationen entsteht ein schlechtes Bild von der Person. „Schüler müssen sich im Internet in ein rechtes Licht rücken“, betont Bert Schulte, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Waldeck-Frankenberg. Frauke Syring, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Schul-Wirtschaft, warnt: „Viele ahnen nicht, welche Infos über sie eingesehen werden können.“

















