Gesamtschule Battenberg ist dann mit ihrer Kapazität am Ende.
VON THOMAS HOFFMEISTER2020 05 14 2.Schulstartphase
„Es läuft ganz ordentlich“, stellt Schulleiter Reinhold Gaß nach zwei Wochen Unterricht in den Abschussklassen H9 und R10 an der Gesamtschule Battenberg fest. Am kommenden Montag startet Phase zwei für den Wiederbeginn des Unterrichts an der Battenberger Gesamtschule mit den „Vorabschlussklassen“ H8, G9 und R9. „Dann werden wir von gut 100 auf fast 300 Schüler anwachsen“, kündigt Reinhold Gaß an. Für die anderen gut 700 Schüler ist weiterhin Homeschooling angesagt – also Unterricht mit elektronischen Medien und Aufgaben, die zu Hause gelöst werden müssen.
Fertige Pläne für die Vorabschlussklassen hat Konrektorin Cornelia Muth-Heldmann bereits seit zwei Wochen in der Schublade, musste aber auf das Startsignal des Kultusministeriums warten.
„Mit zehn Klassen sind wir dann räumlich und personell am Ende unserer Kapazitäten“, sagt Schulleiter Gaß. „Begrenzender Faktor ist dabei der Hygieneplan des Landes.“ Dieser schreibt Lerngruppen mit maximal 15 Schülern vor, in den Klassenräumen ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten.
Und wie soll das funktionieren, wenn irgendwann wieder 1000 Schüler an der Gesamtschule unterrichtet werden? – Auch dafür hat Konrektorin Muth-Heldmann schon einen Plan entworfen. Die Idee: Die Schüler der Jahrgänge 6 und 8, 7 und 9 sowie 5 und 10 haben jeweils an einem Wochentag Unterricht in der Schule und arbeiten an den übrigen Wochentagen von zu Hause aus. Diese Lerngruppen hat Cornelia Muth-Heldmann in die Farben Grün, Blau und Gelb eingeteilt. Bewusst habe sie nicht die Jahrgänge 9 und 10 auf einen Tag gelegt, „weil die sowieso immer zusammen hängen“, lacht die Konrektorin.
Abstand halten sei jedoch weiterhin das Gebot. Auf dem Schulhof solle sich dann eine „Entmischung“ einstellen, die Schüler seien dann „alle vier Tage“ zum Präsenzunterricht in der Schule. Das biete „klare, verlässliche Strukturen“ und ermögliche es, zeitnah Fragen zu beantworten, die sich zuhause beim Homeschooling ergeben hätten.
Muth-Heldmann: „Dieser Plan würde aber nur bis zu den Sommerferien gelten. Danach hätten wir A- und B-Wochen.“ Das bedeutet: Die eine Hälfte der Gesamtschüler hätte in der einen Woche Präsenzunterricht, die andere in der zweiten Woche. „Am Ende hätten wir alle etwa auf dem gleichen Stand.“
Trotz halbierter Klassengrößen, zusätzlicher Arbeit durch das Homeschooling und der Tatsache, dass 40 Prozent des Lehrerkollegiums einer Risikogruppe angehören – also beispielsweise über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen haben – werde es keine zusätzlichen Planstellen geben, sind sich Reinhold Gaß und Cornelia Muth-Heldmann einig: „Wir müssen personell mit dem auskommen, was wir haben.“

Korrektur der GSB: Auch die G10 beginnt am Montag!!!

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