2009-2010

Eigene Gewohnheiten ändern (HNA, 02.07.2010)

Battenberger Schüler lernten, bei ihrer Lebensweise an die ganze Welt zu denken
Battenberg. 650 Gesamtschüler der Jahrgänge 6 bis 10 der Battenberger Gesamtschule haben an einer Präsentation des Projekts „Fair Future“ (Gerechte Zukunft) teilgenommen. Motto der Veranstaltung in der Burgberghalle: „Der ökologische Fußabdruck“.

„Es geht ungerecht zu auf dieser Welt“, stellte Moderator Marcus Kiesel fest. „18 Prozent der Weltbevölkerung verfügen über 80 Prozent der Werte. 75 Prozent der Menschen müssen mit einem Viertel der „bioaktiven Erdfläche“ auskommen“. Die Menschen in Westeuropa beanspruchen für ihr Leben einen viel zu großen „ökölogischen Fußabdruck“. Für jeden Deutschen stehen aufgrund der gewohnten Lebensweise 4,2 „globale Hektar“ zur Verfügung, für einen Inder nur 0,8. Kiesel: „Wenn alle so leben wollten wie die Europäer, wären drei Welten nötig.“
Die Folgen des Ungleichgewichts: Hunger in den Entwicklungsländern, Fettleibigkeit und zivilisationsbedingte Krankheiten in den Industrieländern. Deshalb gelte es, die Lebensweisen zu überdenken und zu ändern, den „ökologischen Fußabdruck“ zu verkleinern.
In eindrucksvollen Filmsequenzen ging es um die Grenzen des Wachstums, die Probleme des globalisierten Welthandels und den Klimawandel. Alles müsse ausgerichtet werden am Prinzip der Nachhaltigkeit: Es dürfe nur so viel verbraucht werden wie nachwächst. Die Präsentation zeigte anschaulich die Zusammenhänge, wie etwa unser Ernährungsverhalten mit hohem Fleischverzehr letztlich eine Bedrohung für den tropischen Regenwald darstellt. Weitere Bereiche waren der allgemeine Konsum, das Wohnen und die Mobilität.

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Schulabgänger mit "Kopf, Herz und Hand" (wlz-fz, 28.06.2010)

Für 140 Gesamtschüler der Klassen 10 und 9 begann mit der Schulentlassung am Freitagabend ein neuer Lebensabschnitt. Battenberg. Die Entlassschüler sowie etwa 300 Eltern und Angehörige nahmen an der Abschlussfeier in der Großsporthalle teil. 40 Zehntklässler verlassen den Gymnasialzweig und setzen in den meisten Fällen ihre schulische Ausbildung in der gymnasialen Oberstufe der Edertalschule fort, einige an der Fachoberschule oder am Beruflichen Gymnasium. 77 Realschüler (Klasse 10) und 23 Hauptschüler (Klasse 9) verlassen die Schule, sie beginnen entweder eine Ausbildung oder besuchen weiterhin Schulen. Von den Real- und Hauptschülern schafften alle das Abschlusszeugnis auf der Grundlage schriftlicher Prüfungen und einer Projektprüfung. Die Realschüler mussten neben den landesweit verbindlichen schriftlichen Arbeiten Präsentationen vortragen. Direktor Helmut Frenzl sagte, die Schule habe sich um die Vermittlung von Wissen, Qualifikationen, Methodenkompetenz, aber auch Einstellungen wie Verantwortungsbereitschaft und sozialer Kompetenz bemüht.
Instrumentalstücke

 

Mit mehreren Instrumentalstücken beteiligte sich die Schulband unter der Leitung von Cornelia Muth-Heldmann und das Streicherensemble unter der Leitung von Karin Schmidt am musikalischen Rahmenprogramm der Feier. Lieder sang auch der Chor unter der Leitung von Kerstin Böttcher. Auch die Abschlussklassen steuerten originelle Beiträge zum Gelingen der Feier bei. Ihre Erlebnisse in der Schulzeit und ihr Verhältnis zu ihren Lehrern fassten sie in Wort und Liedform. Zu teils rockigen Rhythmen sangen die Klassen selbst verfasste Texte, riefen dabei originelle Erlebnisse und unvergessliche Tage und „Eigenheiten“ ihrer Lehrer in Erinnerung. Viele Geschenke und Blumen erhielten die Klassen und Fachlehrer von ihren „Schützlingen“. Auch die Lehrer blickten zur Melodie des Fußball-WM-Liedes der „Sportfreunde Stiller“ auf die gemeinsame Zeit mit ihren Schülern zurück und erhielten dafür Applaus. Der Refrain passte zum Schulmotto: „98,99 und 2010, ja da stimmen wir all ein, mit dem Zeugnis in der Hand und mit Kopf, Herz und Verstand wollen wir Abgänger sein“.
Besondere Leistungen

Buchpreise gab es für besondere schulische oder soziale Leistungen für Emine Bapur, Isabell Karopoka, Julia Welker, Jannik Gasse, Nadine Heide und Daniel Korittnig. Beste Wünsche für das weitere Leben sprachen die Schulelternbeiratsvorsitzende Viola Berthold, Bürgermeister Karl-Friedrich Frese als Vertreter des Fördervereins und die Schulsprecherin Sandy Majewski aus.
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Battenberger Gesamtschüler fit in Textverarbeitung (HNA, 28.06.2010)

ITAcadamy„Microsoft Office Specialist im Modul WORD Core“ ist der Titel, den Patrick Sittler, Christian Schmidt und Jann Wickert erworben haben. Die Schüler an der Gesamtschule Battenberg ließen sich zertifizieren und absolvierten eine weltweit standartisierte Prüfung im Bereich der Textverarbeitung. Texte erstellen und formatieren mit Symbolen, Sonderzeichen, Abbildungen und Diagrammen, in und mit Tabellen arbeiten, Hyperlinks in Texte einfügen und verändern, Spalten erzeugen und formatieren, mit Kopf- und Fußzeilen arbeiten, das Layout gestalten, Briefumschläge und Etiketten erzeugen oder Webseiten vorbereiten sind Inhalte, die in diesem Modul geschult und geprüft werden. „Wer ein solches Zertifikat erwirbt, ist in der Lage in einem Büro mittlerer Größe alle geschäftlichen Textverarbeitungsvorgänge zu erledigen“, führte dazu der IT-Beauftragte und Realschulzweigleiter Arno Reitz aus.

Viel Applaus für Musiker (HNA, 16.06.2010)

GSB_Sommerkonzert_10_127Sopran-Duo Westhauser/Neuschäfer glänzt beim Sommerkonzert der Gesamtschule
Battenberg. 500 Besucher in der Sporthalle waren begeistert vom Sommerkonzert der Gesamtschule. Für die rund 150 mitwirkenden jungen Musiker aller Stufen gab es reichlich Applaus.
Mit Stolz und Freude gab Direktor Helmut Frenzl bekannt, dass das Kultusministerium nach der ersten Auszeichnung der Gesamtschule zur „Schule mit Schwerpunkt Musik“ vor fünf Jahren nun ein weiteres Mal dieses Prädikat unter höheren Qualitätsanforderungen verliehen hat.
Rockige Klänge boten die diversen Instrumentalisten der Bläserklassen im Jahrgang 6. Mit einer Filmmusik zu „Titanic“ glänzten die Streicher zum Abschluss ihrer vielseitigen Darbietungen. Die Streicher des Jahrgangs 7 beeindruckten besonders mit „Memory“ aus dem Musical „Cats“ und ernteten dafür Beifallsstürme. Vom „Tiger Rock“ bis zum „March Majestic“ und der „Royal Firework Music“ boten die Bläser des Jahrgangs 7 ein breites Spektrum. Von der Musik der klassischen Komponisten Haydn und Mozart bis zum „Phantom der Oper“ reichte das Repertoire der Streicher des Jahrgangs 9.

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Tosender Applaus für die Theatergruppe (wlz-fz, 12.06.10)

bu_1_fnfBattenberg. Lebhaften Beifall spendeten 300 Besucher in der voll besetzten Burgberghalle für die Akteure eines Theaterstücks. Das Stück „Der Butler und die Elfe“ spielten 15 Schüler des Wahlpflichtkurses „Darstellendes Spiel“ des Jahrgangs 10 der Gesamtschule.
1Zusammen mit ihrer Lehrerin Bettina Pasler hatten die Jugendlichen in den zurückliegenden Wochen das amüsante Stück einstudiert. Farina Kuhlmann spielt die Titelrolle der Elfe, die ihren Zauberstab verloren hat, Niklas Fischer den Butler der Familie von Wechtenbrecht. Der Zauberstab wird gefunden von Elvira, der Nichte der Wechtenbrechts, in dieser Rolle glänzte Frieda Born. Als Dank für den wieder gefundenen Zauberstab erfüllt die Elfe Wünsche, allerdings wissen die Beteiligten nicht, dass alles, was sie sich ab jetzt wünschen, auch dank der Elfe sofort in Erfüllung geht, wenn es auch nur ausgesprochen ist. Doch die erfüllten Wünsche kommen durchaus nicht unwillkommen. Bettina von Wechtenbrecht (gespielt von Sandy Majewski) wird 20 Pfund schlanker, ihr Mann Klaus (Kevin Steuber) ständig betrunken, Schwiegertochter Sabine (Lisa Huneck) zu einem „Vamp“. Diese wünscht sich, dass Elvira ständig Zitate aus Theaterstücken der Weltliteratur spricht, von Goethe, Schiller, Shakespeare und anderen Dichtern.bu_4_elfe Das gibt dem lustigen Stück eine besondere Note. Es geht ganz schön turbulent zu auf der Bühne, doch die Zuschauer haben ihren Spaß beim aktionsreichen Treiben der jungen Laienspieler...Schließlich treten auch noch die Göttin Amor auf, eine Psychiaterin mit zwei Wärtern, zwei Kommissare, ein schrulliger Professor mit seinem Sohn. Diese und weitere Rollen spielten Kevin Feisel, Felix Funke, Dominik Piecha, Olga Derr, Julia Welker, Marie Schäfer, Nicola Specht, Melanie Bäumner und Annkatrin Knierim.
Immerhin 90 Minuten müssen die jungen Akteure mit mehr oder weniger Lampenfieber überstehen, da sind zwei Pausen zwischen den drei Akten des Stücks zum kurzen Relaxen schon sinnvoll. Am Ende wird alles wieder ganz normal und die Zauberei ist beendet. Das Publikum feiert die jungen Mimen, die sich auf der Bühne dankbar verneigen.
Zum Organisationsteam für die Kostüme, das Bühnenbild und die Bewirtung in der Burgberghalle gehörten weitere Schüler: Nicola Specht, Sarah Huft, Dilan Ertugral, Sibylle Lukas, Manuel Kreis, Katharina Wolf, Mara Reitz, Katrin Hofmann und Shanna Burgardt.


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