2010-2011

Ehemalige Schüler spenden 1145 Euro für Familienzentrum (HNA, 30.06.2011)

HNA_SpendeÜber eine Spende von 1145 Euro freut sich das Familienzentrum Frankenberg. Ehemalige Schüler der Gesamtschule Battenberg haben das Geld an das Lebenshilfe-Werk gespendet. Der Betrag kommt dem Familienzentrum zugute. Die Spende ist der Erlös von Eintritt und Getränken der Abschlussfeier der Abgänger 2010, die in Reddighausen stattgefunden hat. Mit dem Geld sollen Renovierungen unterstützt werden, aber auch der Ausbau des Familienzentrums. „Damit die Kinder richtig gefördert werden, muss die ganze Familie ins Boot geholt werden“, sagt Leiterin Monika Kramer. Das Familienzentrum wolle ganze Familien ansprechen, auch die Eltern sollen sich in den Räumen wohl fühlen. So entsteht der-zeit eine Bücherei, wo sich Kinder und Eltern Bücher und Spiele ausleihen können. Es werden Elternabende zu Erziehungsthemen angeboten oder Expeditionen unternommen, an denen Familien teilnehmen können. (lw)

"Schulleiter mit Kopf, Herz und Hand" (wlz-fz, 22.06.2011)

Frenzl_wlzHelmut Frenzl nach 27 Jahren an der Battenberger Gesamtschule in den Ruhestand verabschiedet (von Mark Adel)
Zahlreiche Ehrengäste würdigten die Verdienste Frenzls, Schüler und Lehrer gestalteten ein unterhaltsames und originelles Programm. Im Jahr 1984 hatte er die Leitung der Schule über nommen. Anfangs war sie noch eine Grund, Haupt- und Realschule. 1989 wurde sie zur Gesamtschule, und Helmut Frenzl bewarb sich auch um deren Leitung erfolgreich. Wir verabschieden einen Schulleiter mit Kopf, Herz und Hand", spielte Schulamtsdirektorin Uta Opper-Fiedler auf das Motto der Gesamtschule an. Sie blickte auf Frenzls Biografie. Mehr als 42 Jahre war er im Schuldienst. Im Sudetenland geboren, kam er 1946 als Kleinkind mit seiner Familie nach Rauschenberg. 1966 machte er in Marburg das Abitur, anschließend war er Zeitsoldat in Fritzlar. Als Ausbildungsoffizier gewann er Spaß am Lehren. In Gießen studierte Helmut Frenzl Mathematik und Biologie.1973 wurde er Referendar an der damaligen Gesamtschule in Kirchhain und blieb dort 13 Jahre lang als Lehrer. 1984 bewarb er sich auf die Schulleiterstelle in Battenberg.
Impulse gesetzt
Seitdem hat sich viel geändert. Die Schule in Battenberg bekam Ende der 80er-Jahre einen gymnasialen Zweig, wurde 1989 eine Gesamtschule und Helmut Frenzl am 1. April 1991 zu deren Direktor ernannt. Uta Opper-Fiedler würdigte Frenzls „vorbildliches Engagement und große Sachkompetenz", mit der er auch im pädagogischen Bereich immer Impulse gesetzt habe. Lange habe er gekämpft, für zwei Gymnasialklassen genügend Lehrer zu erhalten, was schließlich geklappt habe. „Kompetent, engagiert und manchmal der Gesundheit gegenüber leichtsinnig", so habe sie Helmut Frenzl erlebt. Sie nannte Beispiele, welche Projekte der scheidende Schulleiter verwirklicht hatte: Unter anderem den musikalischen Schwerpunkt, den bilingualen Unterricht, das offene Ganztagsangebot und die Einführung neuer Medien. „Unter Ihrer Leitung wurde ein Schulprofil entwickelt, das sich landesweit sehen lassen kann und im Vergleich zu anderen Gesamtschulen ganz weit vorne liegt."Im Ruhestand will sich Helmut Frenzl seinem Hobby, dem Segeln, widmen, reisen und sich weiterbilden. „Anders haben wir es von dem Herrn Frenzl, den wir kennengelernt haben, nicht erwartet." – „Die Stadt Battenberg ist stolz auf ihre Gesamtschule, die sich baulich und pädagogisch in einem hervorragenden Zustand präsentiert", sagte Bürgermeister Heinfried Horsel, der auch Vorsitzender des Förder- und Ehemaligenvereins ist. „Diese Entwicklung ist auch eng mit Ihrem Namen und Ihrem Wirken verbunden." Frenzl sei als Schulleiter „innovativ und kreativ" gewesen.
Um „Matrosen" gekümmert
Winfried Deichsel, Leiter der Frankenberger Edertalschule, würdigte die „gute Zusammenarbeit nach einem etwas holprigen Beginn". Beide Schule verbinde eine lange gemeinsame Geschichte. Die Gesamtschüler würden nach dem Besuch des gymnasialen Zweigs in Battenberg problemlos den Übergang in die Oberstufe der Edertalschule meistern. Bewährt habe sich auch der Austausch von Lehrern. Thomas Jentzsch, Leiter der Allendorfer Grund- und Hauptschule, erklärte, der Wandel der Schule sei maßgeblich Frenzls Verdienst. „Ohne die Allendorfer Schüler wäre das alles aber nicht möglich gewesen", spielte er augenzwinkernd auf jahrelange politische Diskussionen um die Schulen in den beiden Nachbargemeinden an.Die Elternbeiratsvorsitzende Viola Berthold dankte „für viele konstruktive Gespräche". Benno Köhler vom Studienseminar betonte, die Gesamtschule haben schon vielen Referendaren „ein Zuhause geboten". In Anspielung auf die Millioneninvestitionen der vergangenen Jahre sagte Friedhelm Pfuhl vom Landkreis, „Sie waren für uns als Schulträger lieb und teuer".Melanie Rathgeber ist Leiterin der Grundschule, die bis vor acht Jahren noch im Gebäude der Gesamtschule untergebracht war. Sie erinnerte sich an ihr erstes Gespräch mit dem Schulleiter. Der habe ihr damals in seinem trockenen Humor gesagt, dass in der Grundschule „doch nur gebastelt werde". Rathgeber besann sich darauf und schenkte Selbstgebasteltes: Unter anderem ein von Grundschülern gemaltes Bild der Gesamtschule und eine Papier-Kapitänsmütze. Die Verbindung zur Seefahrt tauchte immer wieder in den Beiträgen und Grußworten auf – Helmut Frenzl ist begeisterter Segler. „Mit Leidenschaft kümmerten Sie sich Jahr für Jahr um Ihre kleinen Matrosen", sagte Christopher Ostrowski. In zahlreichen Beiträgen wurde die Verbundenheit von Schülern und Lehrern zu Helmut Frenzl deutlich. Vertreter der einzelnen Fachbereiche verabschiedeten sich auf originelle Weise, der Schulchor sang „Oh Helmut" zur Melodie von „Diana", und die Lehrer sangen „Imagine there's no Frenzl" frei nach John Lennon. Der stellvertretende Schulleiter Reinhold Gaß erinnerte in zahlreichen Bildern an die Entwicklung der Gesamtschule unter Helmut Frenzl. Auch Schulleitungsteam, Kollegen und Sekretärinnen überreichten Geschenke und würdigten Helmut Frenzls Verdienste. Es ist ein Tag, der mich innerlich aufgewühlt hat", gab der in seinem Schlusswort zu und dankte Wegbegleitern, Lehrern, Schülern, Eltern, den Sekretärinnen, Hausmeistern und dem Schulleitungsteam. Ein besonderes Geschenk hatte er noch für Ehefrau Emmi: Sie erhielt 27 weiße Rosen – je eine für jedes Schulleiter-Jahr.

Der Kapitän ging von Bord (HNA, 22.06.2011)

IMG_5335Gesamtschule Battenberg hat ihren Schulleiter Helmut Frenzl verabschiedet. (von Thomas Hoffmeister)
BATTENBERG. Mit einer dreieinhalbstündigen Feier hat die Gesamtschule Battenberg ihren Schulleiter Helmut Frenzl verabschiedet. „Er hat mit Kopf, Herz und Hand die Schule geleitet", sagte Schulamtsdirektorin Uta Opper-Fiedler in ihrer Laudation. Visionen und Ziele attestierte ihm die Schulamtsdirektorin, außerdem Navigationskompetenz und Erfahrung. Frenzls Hobby, das Segeln, zog sich wie ein roter Faden durch die zahlreichen Grußworte: „Als Kapitän haben Sie das Schiff mit ihrer Crew jahrelang sicher durch unruhige Gewässer gesteuert", betonte Uta Opper-Fiedler. Sie erinnerte an die schwierigen Bemühungen, in Battenberg eine Gesamtschule einzurichten. Zum 1. April 1991 wurde Helmut Frenzl, der seit 1984 bereits Leiter der Grund-, Hauptund Realschule gewesen war, zum Leiter einer Gesamtschule ohne Oberstufe ernannt. Frenzls vielfältigen Bemühungen seien etwa der bilinguale Zweig, der Schwerpunkt Musik, das offene Ganztagsange-bot oder die besondere Medienkompetenz der Gesamtschule Battenberg zu verdanken, die im Jahr 2008 mit der Auszeichnung als Medienschule gewürdigt wurde. „Gern hätte ich heute einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin präsentiert", sagte die Schulamtsdirektorin. „Aber das ist leider noch nicht möglich." Der amtierende Stellvertreter Reinhold Gaß werde die Schule bis zur Ernennung eines neuen Schulleiters führen. Das Dienstrecht für Bürgermeister sollte auch für Schulleiter gelten", schlug Bürgermeister Heinfried Horsel vor. „Dann könnten Sie bis zum Alter von 71 im Amt bleiben." Die Stadt Battenberg sei stolz auf ihre Gesamtschule, die nun baulich und pädagogisch in einem hervorragenden Zustand sei, sagte Horsel. Nach einem „etwas holprigen Start" funktioniere die Zusammenarbeit zwischen Gesamtschule Battenberg und der Frankenberger Edertalschule ausgezeichnet, sagte der Frankenberger Schulleiter Winfried Deichsel. Viele symbolträchtige Geschenke hatte Melanie Rathgeber, Leiterin der Battenberger Grundschule gebastelt. Thomas Jentzsch als Leiter der Allendorfer Schule am Goldberg überreichte einen Schäkel, an dem man auch Gesetze und Verordnungen festmachen könne, um diese dann „auf hoher See zu versenken". „Sie hatten immer ein offenes Ohr", bedankte sich Schulsprecher Christopher Ostrowski ebenso für gute Zusammenarbeit wie die Schulelternbeiratsvorsitzende Viola Berthold. Für das Studienseminar Fritzlar sprach Benno Köhler, für den Kreis als Schulträger Friedhelm Pfuhl. In zahlreichen Beiträgen brachten Kollegen aus der Schulleitung, Lehrer, und Schüler ihre Hochachtung gegenüber ihrem scheidenden Chef zum Ausdruck. Vielen von ihnen taten dies musikalisch. Zur Melodie des Beatles- Songs „Hey Jude" sangen die Lehrer: „Jetzt kannst du segeln gehn, mach's gut."

Immer noch gern Lehrer - HNA-Interview mit Helmut Frenzl

HNA_FrenzlHelmut Frenzl, Direktor der Gesamtschule Battenberg, geht in den Ruhestand
V O N  T H O M A S  H O F F M E I S T E R
BATTENBERG. Nach über 40 Dienstjahren, davon 25 Jahren als Leiter der Gesamtschule Battenberg, wird Direktor Helmut Frenzl (65) am Dienstag in den Ruhestand verabschiedet. Im Interview mit der HNA zog FRENZL eine Bilanz.
Herr Frenzl, Sie werden am Dienstag in den Ruhestand verabschiedet. Von 180 auf Null – wie geht denn das?

FRENZL: Ich hatte noch gar keine Zeit, so richtig darüber nachzudenken. Schule fordert einen allgemein, speziell als Schulleiter.
Wie viele Stunden hat denn Ihr Arbeitstag?
FRENZL: Das ist sehr unterschiedlich. In der Schule fange ich zwischen 7.30 und 8 Uhr an. Das geht dann am Nachmittag so bis 16 Uhr. Dann fahre ich nach Hause, weil ich dort etwas ungestörter arbeiten kann, und mache dann Vorbereitungen für Konferenzen oder Schul-Elternbeirat.
Wie hat sich der Lehrerberuf in den vergangenen 40 Dienstjahren verändert?
FRENZL: Der Lehrerberuf hat dank der Wechsel in der hessischen Politik mehrere Kurskorrekturen erfahren. Diese waren nicht immer einfach zu verkraften. Wenn sich so ein großes Gebilde wie unsere Schule, vergleichbar mit einem Tanker, in eine bestimmte Richtung eingearbeitet hat, dann braucht der Tanker sehr lange, um wieder auf einen neuen Kurs zu kommen. Das sind, aus meiner Sicht, Energieverschwendungen.

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Rückblick auf eine schöne Schulzeit (wlz-fz.de,

IMG_5020149 junge Leute verlassen Gesamtschule (Von Erwin Strieder)
BATTENBERG. Für 149 Gesamtschüler der Klassen 10 und 9 begann mit der Schulentlassung am Freitagabend ein neuer Lebensabschnitt.
Die Entlassschüler sowie etwa 300 Eltern und Angehörige nahmen an der Abschlussfeier in der Großsporthalle teil.
55 Zehntklässler verlassen den Gymnasialzweig und setzen in den meisten Fällen ihre schulische Ausbildung in der gymnasialen Oberstufe der Edertalschule fort. 79 Realschüler (Klasse 10) und 14 Hauptschüler (Klasse 9) verlassen die Schule, sie beginnen entweder eine Ausbildung oder besuchen weiterhin Schulen. Von den Real- und Hauptschülern schafften alle das Abschlusszeugnis auf der Grundlage schriftlicher Prüfungen und einer Projektprüfung. Die Realschüler hatten neben den landesweit verbindlichen schriftlichen Arbeiten Präsentationen vorzutragen. Direktor Helmut Frenzl sagte, die Schule habe sich um die Vermittlung von Wissen, Qualifikationen, Methodenkompetenz, aber auch Einstellungen wie Verantwortungsbereitschaft und sozialer Kompetenz bemüht. Er hob hervor, dass sich die Realschüler bei den landesweiten schriftlichen Arbeiten deutlich verbessert hatten gegenüber dem Notenstand vor den schriftlichen Prüfungen, das sei vor allem im Fach Mathematik deutlich geworden. Nicht ein einziger Schüler habe eine 5 oder 6 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im Zeugnis stehen. Mit mehreren Instrumentalstücken beteiligte sich die Schulband unter der Leitung von Cornelia Muth-Heldmann und das Streicherensemble unter der Leitung von Karin Schmidt am musikalischen Rahmenprogramm der Feier. Lieder sang auch der Schulchor unter der Leitung von Kerstin Böttcher.
Auch die Abschlussklassen steuerten originelle Beiträge zum Gelingen der Feier bei. Ihre Erlebnisse in der Schulzeit und ihr Verhältnis zu ihren Lehrern fassten sie in Wort- und Liedform. Zu teils rockigen Rhythmen nach dem Vorbild bekannter Stücke sangen die Klassen selbst verfasste Texte, riefen dabei originelle Erlebnisse und unvergessliche Tage und Eigenheiten ihrer Lehrer in Erinnerung. Viele originelle Geschenke und Blumen erhielten die Klassen- und Fachlehrer von ihren „Schützlingen“. Auch die Lehrer blickten mit einem selbst verfassten Lied auf die gemeinsame Zeit mit ihren Schülern zurück und erhielten dafür lebhaften Applaus. Buchpreise gab es für besondere schulische oder soziale Leistungen für Christopher Gierse (H9), Nancy Fuchs( R10a), Alisa Eckel (R10b), Tobias Hartmann(R10c), Anika Neuschäfer (G10a) und  Christopher Ostrowski  (G10b). Beste Wünsche für das weitere Leben sprachen die Schulelternbeiratsvorsitzende Viola Berthold, Bürgermeister Karl-Friedrich Frese als Vertreter des Fördervereins und Verbindungslehrer Armin Kreutz aus. Schulsprecher Christopher Ostrowski dankte im Namen der Entlaßschüler für eine schöne Schulzeit und die Bemühungen und den Einsatz der Lehrer.
Klassenfotos zum Download folgen in Kürze!

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