2011-2012

Fast 75 Kilogramm Müll gesammelt (HNA, 04.07.2012)

Muell2012Battenberger Gesamtschüler reinigten Schulhof
BATTENBERG. Seit zehn Jahren findet nun schon die Aktion „Sauberhaftes Hessen" und in diesem Fall „Sauberhafter Schulweg" statt. Sponsor der Aktion ist die Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Herumliegende Abfälle auf dem Schulweg, zerknüllte Papiere auf dem Boden im Klassenzimmer und leere Verpackungen in der Mensa sorgen immer wieder für Verärgerung und verursachen hohe Reinigungskosten. Die Aktion „Sauberhafter Schulweg" versucht für diese Missstände ein Bewusstsein zu schaffen. Immer am letzten Dienstag vor den Sommerferien machen sich Schülerinnen und Schüler in ganz Hessen auf, um Schulweg und Schulgelände zu reinigen. So auch in Battenberg: Über 160 Kinder des Jahrgangs fünf der Gesamtschule Battenberg waren mit Müllsäcken, Müllzangen, Handschuhen und gelben Warnwesten bewaffnet unterwegs. Ergebnis: 74,5 Kilogramm Müll. Der pädagogische Leiter Hans-Günther Schneider lobte das nicht selbstverständliche Engagement der Schüler und Schülerinnen und äußerte sich über den Erfolg dieser Aktion begeistert. Die regelmäßigen Müllsammelaktionen würden die Schüler zu einem bewussteren Umgang mit ihrer Schule und der Umwelt bringen, meinte Schneider. Dies zeige der stetige Rückgang der gesammelten Müllmenge. (nh/cst)

Ein Profi zum Anfassen (HNA, 30.06.2012)

KlarinetteKlarinettist Dieter Velte war zu Gast an der Gesamtschule Battenberg
BATTENBERG. Sanfte Klarinettentöne, Infos aus erster Hand und einen Einblick in den Alltag eines Berufsmusikers: Das bekamen insbesondere die Bläserklassenschüler der Gesamtschule Battenberg in der Aula geboten. Dieter Velte, Bassklarinettist und Klarinettist, war für diesen Auftritt aus Berlin angereist. Die musikalische Bestimmung Veltes, der in Biedenkopf geboren wurde und dort sein Abitur machte, war nicht von Anfang an klar: „Ich hatte nie Instrumentalunterricht", erzählte Velte den aufmerksam zuhörenden Schülern, „nur Talent und flinke Finger." Er beschrieb seinen beruflichen Werdegang nach dem Abitur, als er beschloss Berufsmusiker zu werden: Bewerbung, Vorstellungsgespräch an der Musikhochschule Detmold, erstes Engagement 1985 am Staatstheater Darmstadt als Bassklarinettist, 1987 Wechsel zum Radio-Sinfonieorchester Frankfurt. Bei Bayreuther Festspielen Seit 1989 ist Velte als Solo- Bassklarinettist im Orchester der Deutschen Oper Berlin tätig, aktiver Kammermusiker mit den ansässigen Quintettsolisten und Saxophonist der Big Band des Hauses sowie im Bayreuther Festspielorchester verpflichtet. Velte erzählte aus dem Alltag eines Orchestermusikers. Er sei sowohl an der Klarinette, als auch am Klavier und im Gesang geprüft worden. „Bis zu meinem Vorstellungsgespräch hatte ich nie gesungen", räumte Velte ein. Doch in erster Linie, so Velte, „schaut die Prüfungskommission, was du auf deinem Instrument kannst". Danach ließ Velte die Schüler in einem Musikermagazin auf Stellensuche gehen. Ergebnis: Auf 400 bis 500 studierte Klarinettisten fallen ungefähr zehn Stellen in Deutschland. Velte brachte auch kleine musikalische Einlagen, so von Manuel de Falla, Astor Piazolla und anlässlich des letztjährigen Blechbläserwettbewerbs der Louis-Spohr-Stiftung in Kassel auch von Louis Spohr, Violinvirtuose und Hofkapellmeister in Kassel. Es folgten Informationen zu den Werken und Komponisten. Velte beendete seine Darbietung mit Auszügen aus einem Klarinettenkonzert Mozarts, einem beliebten Vorspielstück für Bewerbungen als Orchestermusiker. Das Orchester selbst würde die neuen Kandidaten aussuchen. „75 Prozent der Orchestermusiker müssen für dich mit ja stimmen" verdeutlichte Velte die Schwierigkeiten einer solchen Prüfung. Als Dank für seine Präsentation erntete Velte großen Applaus. Die Schüler hatten gelernt – ein spannender Beruf mit großen Herausforderungen. (nh/mam)

Moritz Specht Hessenmeister (wlz-fz, 02.06.2012)

SpechtSieger der hessischen Einzelmeisterschaften im Skat
Battenberg-Dodenau. Moritz Specht aus Reddighausen wurde in Selmd bei Darmstadt bei den hessischen Einzelmeisterschaften im Skat Erster bei den Junioren. Allerdings traten im Wettkampf für die Jugend nur sechs Spieler an, allesamt vom Dodenauer Skatclub. Die Einzelmeisterschaften waren gleichzeitig der Vorentscheid für die Berechtigung zur Teilnahme an den deutschen Einzelmeisterschaften. Mehr als 200 Skatspieler trafen sich im Selmd, um die hessischen Einzelmeister in den Klassen Herren, Senioren, Damen und Junioren zu ermitteln. Die Dodenauer Jugendgruppe nahm mit sechs Spielern am Wettbewerb der Junioren teil, die in ihrer Gruppe die einzigen Teilnehmer waren. Erneut machten sich die regelmäßige Übung mit den Jugendleitern Wolfgang Stein und Ulrich Finger und die Einsätze in der zweiten Mannschaft bemerkbar. Im letzten Spiel konnte Vorjahresmeister Moritz Specht seinen Titel gegen Marvin Noll wieder verteidigen.Mit 3320 Spielpunkten konnte der Reddighäuser Moritz Specht den Dodenauer Marvin Noll (3317 Spielpunkte), knapp Führender nach der zweiten Serie, noch auf den Silberrang verdrängen. Ebenfalls heiß umkämpft war der Bronzerang.
Dort setzte sich Janik Kroh aus Reddighausen mit 2445 Spielpunkten durch. Die Plätze 4 bis 6 belegten Tim Hoefert, Marius Hirt und Maximilian Henry. Weniger erfolgreich spielten die Dodenauer Herren. Andreas Raske belegte mit 7068 Spielpunkten den 76. Platz. Vereinsvorsitzender Ulrich Finger wurde mit 5908 Spielpunkten nur 108. Karl-Heinz Kramer (29. Platz), Günter Silberberg (34. Platz) und Günther Müller (44. Platz) konnten sich mit ihren Platzierungen im Wettbewerb der Senioren ebenfalls nicht für die deutschen Meisterschaften qualifizieren.Die Jugendgruppe sucht weiter neue Mitglieder. Wer Freude und Lust am Kartenspielen hat, kann freitags von 17 Uhr bis 19 Uhr im Dodenauer Kindergartengebäude zu den Übungsstunden kommen. Auch Mädchen sind willkommen. Die Herren spielen jeden Freitag ab 20 Uhr im Berghotel Waidmannsheil in Dodenau. (ied)

Schüler lernen Schicksale jüdischer Familien kennen (HNA, 02.06.2012)

Juedische SchicksaleMit den Schicksalen jüdischer Familien aus der Region haben sich Schüler der Klasse R10b der Gesamtschule Battenberg fächerübergreifend in Religion und Geschichte beschäftigt. Dazu kam Margit Hübner vom Geschichtsverein Battenberg in die Gesamtschule. Anhand zahlreicher Informationen, die der Geschichtsverein zur Verfügung stellte, fertigten die Schüler in Gruppenarbeit Plakate an und beschäftigten sich mit den einzelnen Familien. Besonders interessant für die Schüler war dabei, wie die Familien in den Orten Battenberg, Battenfeld, Elsoff, Laisa, Oberasphe, Vöhl und Wetter lebten und wie sie die Zeit während des Zweiten Weltkriegs erlebten. Margit Hübner und die beiden Fachlehrer Herr Glotz (Geschichte) und Frau Schmidt-Biber (Religion) beantworteten zudem zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler. Am Ende der Arbeitsphase wurden die Ergebnisse vor der Klasse präsentiert, teilt die Schule mit. (nh/off)

Mehr Sicherheit im Bus (HNA, 25.05.2012)

2Busbegleiter2 Gesamtschüler aus Battenberg absolvierten Ausbildung zum Fahrzeugbegleiter
BATTENBERG. Für mehr Sicherheit im Schulbus setzen sich 22 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Battenberg ein: Sie haben eine Ausbildung zum Fahrzeugbegleiter absolviert. Der kommissarische Schulleiter Reinhold Gaß lobte das Engagement und die Verantwortungsbewusstsein der Schüler: „Von eurem vorbildlichen Einsatz profitieren alle, ganz besonders eure Mitschüler." Seit 2007 wurden schon 156 Jugendliche an der Gesamtschule Battenberg zu Fahrzeugbegleitern ausgebildet. Die 22 neuen Fahrzeugbegleiter sind bereits der vierte Jahrgang, der sich für eine sichere Fahrt zur und von der Schule engagiert. Doch jedes Jahr „entwächst" wieder ein kompletter Jahrgang der Schule, und es müssen sich neue Fahrzeugbegleiter bereit erklären, sich ehrenamtlich für die Sicherheit im Schulbus und für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu engagieren. Derzeit gibt es an der Gesamtschule Battenberg 25 aktive Fahrzeugbegleiter. Mit ihrem Lehrer Sebastian Gottschalch steht den Schülern ein besonders engagierter Ansprechpartner zur Seite. Gottschalch koordiniert die Einsatzpläne der Fahrzeugbegleiter und lädt diese regelmäßig zu Treffen ein. Sabine Hörner- Zimmermann, Mitarbeiterin der Energie Waldeck- Frankenberg GmbH, leitete den Lehrgang: Im Verlauf von fünf Schulstunden informierte unter anderem Dirk Virnich, Jugendkoordinator und stellvertretender Pressesprecher der Polizeidirektion Waldeck- Frankenberg, die Schüler über Gewaltprävention und Zivilcourage. Zwei Doppelstunden lang beschäftigten sich die Schüler mit den theoretischen Grundlagen, um dann drei Doppelstunden lang das Gelernte im Bus zu üben. Im Mittelpunkt des Trainings für die Fahrzeugbegleiter standen praktische Inhalte: Im und am Bus wurde trainiert, wie die Sicherheit für alle wartenden Schüler erhöht werden kann. Auch das Verhalten gegenüber jungen Fahrgästen, die sich an der Haltestelle oder im Bus nicht an die geltenden Sicherheitsregeln halten, wurde trainiert: Indem Drängeleien vermieden werden, soll nicht zuletzt die Verletzungsgefahr beim Ein- oder Aussteigen sowie während der Fahrt möglichst gering gehalten werden. Die neuen Fahrzeugbegleiter erhielten eine Urkunde und eine Ausweiskarte, die sie im Einsatz tragen. Die Ausbildung wurde mit einem Feedback abgeschlossen. Die Schüler tauschten sich mit EWF-Mitarbeiterin Sabine Hörner-Zimmermann und Lehrer Gottschalch über ihre Erfahrungen in den ersten Wochen ihrer Amtszeit aus und erhielten weitere nützliche Tipps. (nh/off)

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