medienLiebe Eltern,
immer wieder werden wir gefragt, wie wir zu Smartphone, Internet und Co. stehen. Dieser Elternbrief soll Sie darüber näher informieren.

So schützen Sie Ihr Kind:
• Über allen Fragen zum Umgang mit digitalen Medien steht das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Eltern und Kind.
Wenn sich Ihr Kind Ihnen in allen Situationen anvertraut, können die Probleme am besten gelöst werden. Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über dessen Umgang mit digitalen Medien. Nehmen Sie die Probleme Ihrer Kinder ernst!

• Im Idealfall bekommen Kinder erst ab der 7. Klasse ein Smartphone.
Aber wir sind uns bewusst, dass viele Kinder schon ab der 5. Klasse ein Smartphone besitzen.


Die Schüler/innen unserer Schule haben jederzeit über das Geschäftszimmer die Möglichkeit, ihre Eltern zu erreichen. Gegen ein Notfalltelefon für Zwischenfälle auf dem Nachhauseweg spricht nichts.
Beachten Sie: Mit Smartphones betreten die Kinder die Welt der Erwachsenen! Den freien Zugang zu Pornographie und Gewaltdarstellungen sollte man 5.-Klässler/innen nicht unkontrolliert zumuten. WhatsApp-Aktivitäten (laut AGB erst ab 16 Jahren erlaubt!) sind in diesem Alter nicht nur unglaublich große „Zeitfresser“, da sich die Jugendlichen rund um die Uhr belanglose Nachrichten senden, sondern führen oftmals auch zu heftigen Mobbing-Fällen. Dies haben wir an der Schule bereits oft erlebt. Zusätzlich stellen wir vermehrt fest, dass Nachrichten, Chats oder sogar ganze Accounts bewusst gefälscht werden, um Lehrer/innen und Schüler/innen zu täuschen.
Aus diesen Gründen ist es uns nicht möglich, diese Probleme im schulischen Rahmen zu klären. Dies muss im privaten Rahmen gelöst werden.

• Fördern Sie bildschirmfreie Freizeitaktivitäten wie Sport, Musik, Kunst, etc.
Bildschirme sollten niemals die Freizeit Ihres Kindes dominieren.

• Erklären Sie das Kinderzimmer mindestens bis zum Alter von 14 Jahren zur bildschirm- und internetfreien Zone.
Nur ausgeschlafene Kinder können lernen.

• Zeigen Sie Stärke gegen „alle anderen haben“ oder „dürfen das aber!“
Sprechen Sie mit anderen Eltern. Sicher haben sie die oben genannten Worte auch schon gehört.

• Begleiten Sie die Onlineaktivitäten Ihres Kindes aktiv.
Entdecken Sie gemeinsam die digitale Welt. Machen Sie sich und Ihr Kind mit den Funktionen von Computern, Tablets, Handys und Spielekonsolen vertraut. Sprechen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig über Risiken, rechtliche Aspekte und strafbare Handlungen.

 

• Lassen Sie es nicht unkontrolliert und unbegrenzt surfen und spielen, insbesondere nicht mit mobilen Geräten wie Smartphones und tragbaren Konsolen.
Die Passwörter Ihrer Kinder sollten Ihnen bekannt sein. In der Regel können über den Telefonanbieter die Internetzeit einzelner Geräte gut kontrolliert und zeitlich begrenzt werden.

• Richten Sie Ihrem Kind kein Administratorkonto, sondern ein eingeschränktes Benutzerkonto am Computer und am Smartphone ein.
Installieren Sie einen Jugendschutzfilter mit Zeitkontrolle, z. B. JUSPROG – www.Jugendschutzprogramm.de.

• Stellen Sie klare Nutzungsregeln auf.
Die wöchentliche Bildschirmzeit sollte maximal 1 Stunde pro Lebensjahr betragen, bei 14-jährigen also höchstens 2 Std. täglich. Und bleiben Sie dabei konsequent. Sammeln Sie Handys und andere tragbare digitale Geräte abends ein und geben Sie diese morgens wieder aus. Hierzu kann es hilfreich sein, einen Handynutzungsvertrag mit Ihrem Kind abzuschließen, z. B. von folgender Internetseite: http://www.medien-sicher.de unter: Handynutzungsvertrag für Kinder.

• Probleme mit Handy und Co. können nicht in der Schule geklärt werden!
Sie als Eltern sind in der Verantwortung nach dem Kauf eines Smartphones und der Installation etwaiger, Probleme verursachender Apps, das Nutzungsverhalten Ihres Kindes zu überwachen und zu regulieren!

Gaß (Schulleiter)
Blahnik (Leiter Digitale Medien)
E. Schneider (Jugendmedienschutzberater)

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