Auch im Fachunterricht gibt es immer wieder besondere Ereignisse und Projekte. Wir laden Sie ein, einfach einmal zu stöbern, was die Gesamtschule Battenberg unter dem Motto "Lernen mit Kopf, Herz und Hand" versteht.

 

Haus um Haus und Schild um Schild entsteht im WPU-Kurs „Verkehrserziehung" ein Dorf

verkehr2 Bildgre ndernVerkehrsschilder übermitteln nicht nur Menschen, die sich motorisiert auf unseren Straßen bewegen, sondern auch Fahrradfahrern und Fußgängern jeden Tag Gebote, Verbote, Warnhinweise und verschiedenste wichtige Mitteilungen. Am Ende des Halbjahres sagte ein Schüler: „Ich glaube, ich stelle Schilder her, wenn ich groß bin. Ja, so könnte ich reich werden!" Warum? In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 500 verschiedene Verkehrszeichen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrszeichen) Insgesamt ist die Zahl der montierten Verkehrsschilder auf ca. 20 Millionen angestiegen. Durchschnittlich alle 28 Meter steht ein Verkehrsschild. Im Laufe des vergangenen Schuljahres sollten die Schülerinnen und Schüler des 5er WPU-Kurses Verkehrserziehung wenigstens die gängigsten und für sie wichtigsten Schilder (wieder) kennen lernen. Viele der Schilder waren ihnen zwar bekannt, doch es stellte sich heraus, dass nur bei wenigen wirklich klar war, was sie bedeuten oder viel mehr für sie selbst bedeuten.Das zum Teil spielerisch Erlernte (Versuchen sie es unter anderem hier selbst: http://www.blinde-kuh.de/spiele/paaerchen/schilder/) sollte zum Ende des letzten Halbjahres praktisch angewendet und umgesetzt werden. Dazu erhielten die Schülerinnen und Schüler Styroporplatten, auf denen sie ein Dorf aufbauten. Der Verkehr sollte – wie im normalen Leben auch – von Schildern geregelt werden. Erst bei dieser praktischen Umsetzung wurde vielen bewusst, an welchen Stellen Schilder wirklich stehen müssen und es auch tun. Rege Diskussionen entstanden: Wo muss welches Schild stehen, welche Schilder ergeben sich automatisch aus dem Aufstellen von anderen Schildern oder welche Schilder sollte man aufstellen, damit auch Fahrradfahrer und Fußgänger sich sicher durch das Dorf bewegen können?

Medienpapagei - Jetzt Online!

medienpapagei 250Unsere Schülerzeitung, der Medienpapagei, ist ab sofort auch mit einem Online-Auftritt vertreten.
Unter der Internetadresse http://gsb-medienpapagei.jimdo.com könnt Ihr Eure Schülerzeitung erreichen.
"Hier stellen wir Ihnen unseren WPU - Kurs "Schülerzeitung" vor.
Diesen Kurs gibt es an unserer Schule für die Jahrgangsstufen 9 und 10. Zwei Lehrerinnen vertreten unseren Kurs. Frau Cramer lehrt  die Jahrgangsstufe 9 und Frau Naumann die Jahrgangsstufe 10. Die Aufgabe unseres Kurses  ist es, die Schüler besser über unsere Schule zu informieren und den Schülern Spaß am Lesen einer Zeitung zu vermitteln."

http://gsb-medienpapagei.jimdo.com

HNA-Redakteur zu Besuch bei der Schülerzeitung „Medienpapagei“

Schlerzeitung HNATipps vom Experten
Thomas Hoffmeister von der HNA besuchte am Freitag, den 9. November, den WPU-Kurs 10 der Schülerzeitung „Medienpapagei" an der Gesamtschule Battenberg. Zu Beginn wurden einige Artikel präsentiert und Kritik sowie Verbesserungsvorschläge von Herrn Hoffmeister gegeben. Anschließend wurde an den Artikeln für die nächste Ausgabe weitergearbeitet. Nebenbei gab er Tipps und half bei der Umsetzung. Nach einer Fragerunde und einigen Fotos am Ende, gingen zwei interessante und abwechslungsreiche Stunden zu Ende.

(Theresa Benfer)

Jedem Schüler den Spiegel vorhalten (wlz-fz, 22.04.2012)

antimobbingMobbing-Prävention mit Schauspieler Thomas Hoft an der Battenberger Schule
Neue Wege in der Mobbing-Prävention beschreitet die Gesamtschule Battenberg. Passend zum Leitsatz der Schule „Lernen mit Kopf, Herz und Hand" ist die Verhinderung von Mobbing für die Battenberger Schüler und Lehrer nicht nur ein theoretisches Thema. Das Klassenzimmerstück „Erste Stunde" machte jetzt das Irrationale, Ungerechtfertigte und Unerträgliche einer Mobbing-Situation für eine achte Klasse wirklich nachfühlbar und hautnah erlebbar. Für diese eindrucksvolle „Erste Stunde" schlüpft Schauspieler Thomas Hof aus Bad Emstal in die Rolle von Jürgen Rickert. Jürgen kommt neu in die Klasse. Bisher war er immer der „Loser" und das Mobbing-Opfer, doch heute will er den Spieß umdrehen: Er provoziert seine Mitschüler und versucht, die Klassengemeinschaft aufzubrechen. Ohne Umschweife fordert Jürgen die gesamte Klasse auf, ihn zu schikanieren: „Okay, bringen wir's hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten. Fünf von fünfundvierzig, da könnt ihr nicht sagen, ich wär nicht großzügig. Fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt. Danach will ich meine Ruhe für den Rest der Stunde." Die Schüler müssen sich dem Neuen gegenüber irgendwie verhalten und – das ist der Kunstgriff des Stücks – werden dabei eine ganze Schulstunde lang mit sich selbst konfrontiert. Ohne Scheinwerfer, Bühnenkante, Requisiten und Maske stehen sich Darsteller und Publikum gegenüber. Diese Nähe macht beide Seiten ungeschützter als im Theater. Die Grenze zwischen Realität und Theater löst sich auf, die Zuschauer werden zu Mitspielern. Die von Jörg Menke-Peitzmeyer geschriebene „Erste Stunde" ist eine gezielte Provokation und zugleich auch ein Risiko. Dafür braucht es einen mutigen Schauspieler. Thomas Hof wird dieser Herausforderung gerecht: Der 1983 in Leipzig geborene Darsteller spricht nicht nur die Alltagssprache der Schüler, er versteht auch ihre Lebenswelt. Mit Einfühlungsvermögen und Sensibilität gelingt es ihm, eine ganze Klasse zu berühren und jedem Schüler den symbolischen Spiegel vorzuhalten.Im Anschluss an diese „Erste Stunde" standen die Reflexion und Übungssituationen zum Thema auf dem Stundenplan. Begleitet von Klassenlehrer Wolfgang Werth und Schulsozialarbeiterin Martina Westermann erarbeitete Thomas Hof mit den Schülern die Strukturen des Mobbings. „Jeder kann ein Opfer sein. Weil jemand etwas kann, wofür ihn andere beneiden. Oder einfach nur, weil er Schuhe mit Klettverschluss trägt", sagte Hof. „Jeder ist etwas Besonderes. Wenn man will, findet man immer etwas." „Ich kann jetzt nachfühlen, wie es ist, gemobbt zu werden", versicherte ein Junge. „Mich hat besonders die Erkenntnis beeindruckt, dass die Rolle des Opfers einem wesentlich mehr Intelligenz, Intuition und Überlebensstrategien abverlangt als das immer gleiche, stereotype Verhalten des Täters", lautete ein Kommentar. Thomas Hof ist auch an anderen Schulen unterwegs.
Kontakt über die Internetseite www.hofthomas.de

Geschmackstest R9b

IMG 0397Wir stellten uns im Deutschunterricht während einer Unterrichtseinheit zum Thema „Werbung" die Frage, ob Werbung uns so manipulieren kann, dass wir allein aufgrund der besseren Werbestrategie die teureren Produkte bevorzugen und eventuell geschmacklich gleichwertige Produkte vernachlässigen. Um die tatsächlichen Unterschiede von Marken- und Noname-Artikeln herauszufinden, führten wir in Kleingruppen einen Geschmackstest mit Augenbinden durch. Als „Versuchsobjekte" hatten wir verschiedene bekannte Süßigkeiten wie Snikers, Twix, Gummibärchen und einige weitere und die entsprechenden Noname-Artikel. Dabei sollte der Tester feststellen, um welches Produkt es sich handelt und eine Geschmacksbeurteilung abgeben. Die Ergebnisse wurden vom Testpartner in Tabellen eingetragen.
Das Ergebnis ist nicht gerade überraschend: Fast alle Produkte wurden richtig zugeordnet (72% richtige Aussagen, 28% falsche Aussagen). Ob dies nun heißt, dass wir mehr Marken- als Noname-Schokolade essen, kann man jedoch nicht genau sagen. Denn es kann auch sein, dass wir einen besonderen Geschmack bei Markenwaren erkennen und sie deshalb so gut von den „Nonames" unterscheiden können. Interessant war die Erkenntnis, dass wir zwar Markenprodukte am Geschmack erkennen können, die Noname-Produkte geschmacklich aber nicht weniger gut abschnitten. Einzige Ausnahme war hier das Hanuta, das als einziges Markenprodukt bei allen Kleingruppen als deutlicher Geschmackssieger vor seinem günstigen Konkurrenten hervorging. Fazit des Tests: Auch wenn die Markenwerbung bunter, auffälliger und damit verführerischer ist, ruhig auch mal zu den billigen Produkten greifen. Sie schmecken meist genauso gut!
Für die Berichterstattung: Florian Fuchs und Frau Splittgerber
Fotos: Splittgerber

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