Digitale Medien -Medienerziehung

 Das Konzept der Medienerziehung an der GSB orientiert sich an der Leitidee, Schüler/ innen zu einem sachgerechten, selbstbestimmten, kreativen und sozial-verantwortlichen Handeln zu befähigen. Medienerziehung in der Schule soll Medienkompetenz und Medienkultur als integralen Bestandteil des schulischen Gesamtkonzeptes entwickeln.

Einen besonderen Schwerpunkt legt die Schule auf das Erlernen und den Umgang mit Neuen Medien, bei der die Schüler/innen die Gelegenheit bekommen, den Umgang mit Computer, E-Mail, Internet und Multimedia zu praktizieren, um auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft vorbereitet zu sein.

Das von der Gesamtkonferenz beschlossene Konzept der Medienerziehung sieht derzeit folgendermaßen aus:

In den Klassen 5/6 nehmen alle Schüler/innen verpflichtend an einem WPU-Kurs teil, in dem sie die grundlegenden Kenntnisse im Umgang mit PC und Internet erwerben. Am Ende steht der Erwerb eines „PC-Führerscheins“.

Dieser Ansatz kommt auch allen anderen Unterrichtsfächern entgegen, wenn diese medienerzieherische Aspekte in die Unterrichtsarbeit einbeziehen.

Im WPU-Angebot der Klassen 7/8 gibt es Kurse, die dem Erwerb von Kenntnissen in Standard-Programmen (Vertiefung von Office-Kenntnissen) und der Bildbearbeitung dienen. Im Jahrgang 7 ist zudem im Rahmen der Methodenwoche eine Einführung in Internetrecherche und Mind-Manager verbindlich. Auf die erworbenen Grundkenntnisse bauen die im Bereich EDV angebotenen Kurse für die Klassen 9/10 auf. Hier können vertiefende Kenntnisse im Bereich der Textverarbeitung erworben werden, am Beispiel des Programms Microsoft Publisher wird ein Einblick in Desktop-Publishing-Programme vermittelt. Schüler/innen gestalten Einladungsschreiben und fertigen das Layout der Schüler-Zeitung „Beton-Kurier“ am PC.Außerdem erlernen die Schüler/innen den Umgang mit Scanner und digitaler Kamera. In anderen Kursen beschäftigen sich die Schüler/innen mit der Programmiersprache HTML und gestalten die Schülerseiten der Homepage der Gesamtschule Battenberg.

In einem weiteren Kurs erstellen Schüler interaktive und multimediale CD-ROMs, auf der wesentliche Ereignisse des jeweiligen Schuljahres festgehalten werden. Dabei erstellen die Schüler für die verschiedenen Bereiche Drehbücher und setzen diese mit Multimedia-Software in ein multimediales Dokument um.

 Ein besonderes Angebot der Schule stellt das Lernzentrum dar.

 Das Lernzentrum an unserer Schule:

  •  fördert den Erwerb neuen Wissens
  • ermöglicht die Wiederholung von Inhalten
  • hilft bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten, Präsentationen und Prüfungen

 Das Lernzentrum soll zum eigenständigen und selbst gesteuerten Lernen anregen (unter Aufsicht), freie Zugänge für alle Schüler/innen bieten, besonders auch für Schüler/innen, die zu Hause keine Möglichkeit haben, einen PC zu nutzen.  Der Lernprozess wird durch die Auseinandersetzung mit audiovisuellen und interaktiven Medien gefördert, wobei das Lernzentrum das Lernen mit traditionellen und Neuen Medien verbindet. Im Lernzentrum steht eine Präsenzbibliothek zur Verfügung.

Es öffnet die Schule nach außen, z. B. durch:

  • die Kontaktaufnahme zu außerschulischen Institutionen
  • die Suche nach Praktikumstellen, Rechercheanfragen etc.

 Das Lernzentrum setzt damit Impulse für ein verändertes Lernen im Regelunterricht und im Rahmen des offenen Ganztagsangebots.

  • Das Lernzentrum soll Schüler/innen ermöglichen, individuell zu arbeiten. Schüler/innen, die Defizite in bestimmten Fächern haben, etwas wiederholen oder sich Wissen aneignen wollen, das über das Pflichtprogramm hinausgeht, können im Lernzentrum (mit oder ohne Anleitung) mit geeigneter Lernsoftware und individuellem Lerntempo daran arbeiten. In vielen Förderplänen sind bereits Hinweise auf die Aufarbeitung bestimmter Schwächen durch Neue Medien enthalten.
  •  Das Lernzentrum soll Schülern/innen, die in kleinen Gruppen an längerfristigen Projekten oder Aufgaben arbeiten, eine Möglichkeit bieten, dort selbständig und zeitlich flexibel (ohne unmittelbare Betreuung durch die fachlich zuständige Lehrperson) zu arbeiten.
  •  Einen besonderen Stellenwert hat das Lernzentrum auch in Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Abschlussprüfungen im Haupt- und Realschulzweig. Bestandteil dieser Prüfungen sind Präsentationen, für die in vielen Fällen auch der Einsatz Neuer Medien notwendig ist.
  •  Ein weiterer Schwerpunkt ist die Arbeit mit Lernplattformen, wie z.B. lo-net.2.de

 

Programmieren lernen mit LEGO

Der Ganztagskurs „Programmieren mit Lego BOOST“

Spielerisch Grundlagen der Informatik kennenlernen und gleichzeitig Lego bauen. Das machen die Teilnehmer unseres Ganztagsangebots.
Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Sets bauen die Schülerinnen und Schüler kleine Roboter aus den vorgegebenen Plastikteilchen und lassen sie bestimmte Parcours bestreiten oder gegeneinander im Rennen antreten. Zusätzlich werden Gitarren gebaut, denen man einwandfreie Riffs entlocken kann, oder Katzen, die schnurren und miauen, und vieles mehr.
All das wird über eine App an den Tablets gesteuert, die wie auf den Fotos zu sehen ist, mit einfachen Symbolen den Robotern die nötigen Befehle gibt.

Alexander Blahnik (Leiter Digitale Medien)

Wir programmieren Computerspiele

Wie sieht es hinter den „Kulissen“ von Minecraft aus? Wie haben die Programmierer Subway Surfer erstellt?
Wer sich schon mal gefragt hat, wie Computerspiele und Apps entstehen, kann mit der kostenlosen Software Scratch nun herausfinden, wie man selbst eigene Spiele und Programme schreibt —> www.scratch.mit.edu
Im WPU-Kurs Spiele Programmieren mit Scratch haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit, genau das zu erlernen. Nachdem die grundlegenden Begriffe wie Blocks und Scripts gelernt und die wichtigsten Befehle eingeübt werden, geht es auch schon ans eigenständige Programmieren. So erstellen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise ein erstes eigenes Spiel, in dem man als schwimmende Katze unter Wasser Sterne sammeln muss und dabei nicht von Oktopussen gefangen werden darf. Wer es mal ausprobieren möchte, kann dies unter https://scratch.mit.edu/projects/175094850/ gerne tun. Hier kann man auch die Programmierung dahinter entdecken.

Alexander Blahnik

Gefahren durch Handy und Internet

Jugendmedienschutz GSB 03Alle Jahre wieder. Jugendkoordinator des Landkreis Waldeck-Frankenberg Jörg Dämmer besuchte am13.04.2018 die GSB, um die Schülerinnen und Schüler der WPU-Kurse "PC-Führerschein" auf Gefahren im Umgang mit dem Internet und Co. hinzuweisen. Hierbei gab er den Schülerinnen und Schülern wichtige Tipps und Infos für den sicheren Umgang mit dem Internet und Smartphone.
Dabei zeigte sich das große Interesse der Schülerinnen und Schüler durch deren Nachfragen zu diesem großen Themenbereich. Hierbei machte Herr Dämmer immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, seine persönlichen Daten vor Missbrauch zu schützen.
Die Schüler/innen sollen sich für ihre Internetaktivitäten am besten mehrere E-Mail-Adressen zulegen. Außerdem solle man bei facebook und Co. auf seine Privatsphäreeinstellungen achten. Unbekannten Personen solle man keine Informationen von sich preisgeben. Schon gar nicht, wann man in den Urlaub fährt. Einbrecher könnten sich diese Information zunutze machen.

Elmar Schneider (Jugendmedienschutzberater der GSB)

Termine der GSB abonnieren

LOGO GSB IT 2018 250Ab sofort können die öffentlichen Termine der GSB per Ical-Export abonniert werden. So können die öffentlichen Termine der GSB in jedes iCal-fähige Kalenderprogramm auf PC, Tablet oder Smartphone integriert werden.
Die dafür notwendige iCal-Url lautet:

https://portal.lanis-system.de/kalender.php?i=7172&a=ical&t=public-b26b943d250302447a3a5c66204c09bd

Blahnik, Leiter digitale Medien
Seibert, Webmaster