2018-2019

Spaß an Förderung (hna, 21.11.2018)

hna SpendeFrankenberger Bank unterstützt Projekte an sechs Schulen mit 7500 Euro
von Susanna Battenfeld FRANKENBERG. „Ich freue mich schon auf das nächste Jahr“, sagte Ralf Schmitt von der Frankenberger Bank, nachdem die sechs Schulen ihre mit insgesamt 7500 Euro geförderten Projekte in der Kulturhalle präsentiert hatten. Er sei immer wieder überrascht, wie viel unterschiedliche Projekte mit dem von der Bank zur Verfügung gestellten Geld verwirklicht werden könnten, sagte Vorstandsmitglied Schmitt. So hat die Frankenauer Kellerwaldschule beispielsweise digitale Tafeln angeschafft. „Wir Lehrer und auch die Kinder schätzen diese Technik sehr“, betonte Schulleiterin Susanne Weber. Für die „sehr willkommene Spende“ bedankte sich auch Lehrerin Astrid Schwieder von der Ortenbergschule in Frankenberg, deren Schülergruppe ein Bewegungslied vorführte. Die Schule beteilige sich an der Aktion „Fit for Future“, mit der bei den Schülern mehr Bewusstsein für Körper und Ernährung geschaffen werden solle. In einen neuen Tonbrennofen hat die Gesamtschule Battenberg die Spende der Bank investiert und hatte auch gleich einige Werkstücke mitgebracht. „Den Schülern macht das unglaublich viel Spaß“, sagte Lehrer Wolfgang Werth. Ein Vogelschutzprogramm stellten Schüler der Umweltschutzarbeitsgemeinschaft der Frankenberger Burgwaldschule vor. Wie bereits berichtet, erproben die Schüler verschiedene Methoden, um Vögel davor zu bewahren, gegen Glasflächen zu fliegen. „Wir wollen mit dem Geld den gläsernen Durchgang zwischen den Schulgebäuden gestalten“, sagte der betreuende Lehrer Jens Freitag. An der Hans-Viessmann- Schule werde die Spende in eine Schülerfirma fließen, kündigte Lehrer Kurt Naumann an. Dort nehmen Schüler an einem sogenannten Juniorprojekt teil, bei dem für die Dauer von einem Jahr ein Unternehmen gegründet wird. Aktuelle Geschäftsidee sind Frankenberger Kinderbücher, die sie auf allen regionalen Weihnachtsmärkten vermarkten wollen (wir berichteten). Die gastgebende Edertalschule, deren Orchestermitglieder auch die musikalische Umrahmung des Nachmittags übernahmen, plant für Januar kommenden Jahres ein Kooperationsprojekt mit Schülern aus Fritzlar in der Jugendherberge „Hohe Fahrt“ am Edersee, wo sie gemeinsam naturwissenschaftliche und musische Themen bearbeiten wollen. „Das ist natürlich mit Kosten verbunden“, sagte Lehrer Oliver Blinn. Die Schulen dürfen auch in Zukunft auf finanzielle Unterstützung durch die Frankenberger Bank hoffen: „Solange Sie Lust und Spaß haben, Projekte zu machen, haben wir Lust und Spaß daran, diese Projekte zu fördern“, versicherte Ralf Schmitt. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Leiter der Edertalschule, Claus-Hartwig Otto, der die gute Kooperation der Bank mit den Schulen hervorhob.

Explosion im Chemie-Raum (hna, 29.11.2018)

UebungGroßübung aller Battenberger Feuerwehren: Atemschutzgeräteträger fanden alle fünf „Vermissten“
Von Thomas Hoffmeister BATTENBERG.
Explosion im Chemieraum während eines Schulfestes: Fünf Schüler werden in den verrauchten Fachräumen vermisst, 1500 Menschen müssen geordnet das Gelände verlassen und in Sicherheit gebracht werden. Das war das Szenario einer Großübung für die Battenberger Feuerwehr am Dienstagabend. 45 Einsatzkräfte aus Battenberg, Berghofen, Dodenau, Frohnhausen und Laisa eilten mit acht Fahrzeugen zur „Unglücksstelle“, nachdem die Leitstelle um 17.37 Uhr Sirenenalarm ausgelöst hatte. Das Besondere an dieser Übung: Schon seit dem Nachmittag hatten sich die Einsatzleitung der Feuerwehr mit Stadtbrandinspektor Michael Wenzel, die Notfallseelsorger Christian Reifert und Christian Henkel-Strieder sowie das Krisen-Interventionsteam der Gesamtschule Battenberg theoretisch mit dem Szenario befasst und die notwendigen Schritte abgearbeitet. Notfall- Seelsorger Reifert hatte die Übung auch ausgearbeitet. „Wir spielen an einem bis zwei Terminen pro Jahr verschiedene Szenarien durch –vom Busunfall bis hin zu besonderen Bedrohungslagen“, sagte Schulleiter Reinhold Gaß der HNA. Zum Krisen-Interventionsteam gehören neben der Schulleitung und den Vertretern der Schulsozialarbeit auch die Vertrauenslehrer, die Sekretärinnen und Sicherheitsbeauftragten. „Wichtig für uns ist, Hilfe von außen anzunehmen und dass wir als Team zusammen mit den Einsatzkräften funktionieren“, sagte Reinhold Gaß. Wenige Minuten nach dem ausgelösten Sirenenalarm eilte die komplette Feuerwehr der Kernstadt und der Battenberger Ortsteile mit acht Fahrzeugen zur Gesamtschule. Nach kurzer Einweisung in die „Lage“ machten sich insgesamt sieben Trupps unter schwerem Atemschutz auf die Suche nach „Vermissten“, die von fünf Mitgliedern der Battenberger Jugendfeuerwehr gespielt wurden. Auf den Knien kämpften sich die einzelnen Trupps Raum für Raum vor. Hochleistungslüfter standen bereit. Schläuche für die Wasserversorgung wurden ausgerollt und angeschlossen. Über eine Leiter schufen Feuerwehrleute aus Laisa und Frohnhausen einen zweiten Zugang zu den Fachräumen für Biologie, Physik und Chemie. Über Funk meldeten sich die einzelnen Trupps bei ihren Gruppenführern und der Einsatzleitung. Gegen 18.45 Uhr waren alle fünf vermissten Kinder gefunden, in Sicherheit gebracht bzw. dem Rettungsdienst übergeben worden. „Es war alles im Plan“, zog Stadtbrandinspektor Michael Wenzel ein zufriedenes Resümee. „Wir hätten auch noch nachalarmieren können.“ Damit meinte Wenzel die Bitte um Verstärkung von benachbarten Wehren.
Neues Konzept ausprobiert

Nach den Worten des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Meixner wurde auch ein neues Konzept im Bereich der Einsatzleitung ausprobiert. Dieses habe sich „sehr gut bewährt“. Besonders gefordert waren bei dieser Übung die Atemschutzgeräteträger, die bei völliger Dunkelheit – mit einer Leine gesichert – große Räume nach Vermissten absuchen mussten. Der Dank der Einsatzleitung galt am Ende allen beteiligten Feuerwehrmännern und -frauen sowie Notfallseelsorger Christian Reifert, der die Übung ausgearbeitet hatte.

Schule/Wirtschaft würdigt Werth (hna, 11.10.2018)

Weth sSchule/Wirtschaft würdigt Werth Silberne Ehrennadel für Battenberger Pädagogen
BATTENBERG. Bei seiner Jahrestagung in Bad Nauheim hat der Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Hessen den Sprecher des Arbeitskreises Waldeck- Frankenberg, Wolfgang Werth, mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Damit wird das bisher 15-jährige ehrenamtliche Engagement Werths gewürdigt, der als Lehrer an der Gesamtschule Battenberg tätig ist. Der Vorsitzende von Schule/ Wirtschaft Nordhessen, Eike Pollmann, und die beiden Geschäftsführer, Achim Schnyder und Frauke Syring, gratulierten ihrem Arbeitskreissprecher zu dieser besonderen Auszeichnung: „Ihr konsequenter Einsatz als Vertreter des Arbeitskreises Schule/ Wirtschaft Waldeck-Frankenberg, hat zu einem wachsenden Netzwerk von Unternehmen und Schulen im Raum Frankenberg geführt. Wir sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie mit Ihrer Motivation sowohl Schüler und Unternehmen als auch andere Lehrkräfte für das Anbahnen von Kooperationen begeistern können“, erklärten Schnyder und Syring. Bei der Ehrung erwiderte Wolfgang Werth: „Den Schü lern optimale Perspektiven für ihre berufliche Laufbahn zu geben, gehört für mich als Lehrer zu den wichtigsten Aufgaben. Ich bin von der Notwendigkeit einer umfassenden Berufsorientierung an den Schulen überzeugt. Dies sollte an allen Schulen über den Unterricht hinaus bedeuten, dass die Lehrer sich aktiv für die Information und die Unterstützung ihrer Schüler einsetzen.“ Schule/Wirtschaft ermöglich ihm einen kontinuierlichen Austausch mit Unternehmen aller Branchen. „Gerade Themen wie die fortschreitende Digitalisierung lassen einen manchmal an eigene Grenzen stoßen“, sagte Wolfgang Werth. „Schule/Wirtschaft bietet hier aktuelle Informationsveranstaltungen zu wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen. Und das kostenlos.“ (nh/off)

Viele neue Lehrkräfte und Sozialpädagogen an der GSB (hna, 10.08.2018)


Neue Kollegen 2018Battenberg. Zu Schuljahresbeginn stellte Schulleiter Reinhold Gaß auf der Gesamtkonferenz dem Kollegium erfreut acht neue Lehrkräfte vor:
Im Bereich „Beratung und Inklusion“ bekommt die Gesamtschule Battenberg zum neuen Schuljahr drei Förderlehrer/innen. Sie alle kommen vom BFZ Bad Wildungen. Stephan Linde, mit 11 Stunden abgeordnet, ist dem Kollegium schon bekannt. Neu dazu kommen Tamara Beimborn mit 23 Stunden und Sabrina Flamann mit 18 Stunden. Weiterhin im Amt sind natürlich die Sozialpädagogin Sabrina Lückel und Marion Schmidt-Biber, die weiterhin als Schulseelsorgerin tätig ist. Marselina Koch, Kunst und Mathematik, kommt mit vollem Stundenumfang an die Gesamtschule. Zuletzt war sie in der Praxis GmbH in Marburg tätig, um mal über den Lehrberuf hinausgehende Erfahrungen zu sammeln.
Versetzt aus dem Lahn-Dill-Kreis kommt Natalie Sellmann mit Englisch und Französisch und vollem Stundenumfang an die GSB.
Lehraufträge für zunächst ein Jahr erhielten Katrin Kustosch (Deutsch, Ethik, DAZ) mit einer vollen Stelle und Alexandra Opitz mit Musik und Französisch im Umfang von 10 Stunden. Beide Kolleginnen waren vorher an der ETS tätig.
Ebenfalls mit einem Lehrauftrag und voller Stundenzahl für die Fächer Englisch, Geschichte, fachfremd Erdkunde und Musik, kommt Benedikt Reuther aus Franken nach Battenberg.
Die GSB wünscht allen Kollegen einen guten Start und freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihnen.